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Für die digitalisierte Welt gibt es keine Standardlösungen

Autorin: Sabrina Mertens | Datum:

Die digitalisierte Welt ist komplex und schnelllebig. Ganze Branchen verändern sich durch neue Technologien rasant. Wie kann sich Ihr Unternehmen für diesen Weg rüsten? Das diskutieren wir anhand spannender Praxis-Cases beim synaigy Gipfeltreffen supported by ECC-Club am 30. Oktober 2019 in Dortmund. Haben Sie Ihr Reisegepäck schon gepackt? Nein? Dann verraten Ihnen ECC-Leiterin Sabrina Mertens, Moderatorin des Events, und Andreas Christiani, Managing Partner bei synaigy, warum Sie das Gipfeltreffen auf keinen Fall verpassen sollten.

Die Digitalisierung bringt für Handel und Industrie die unterschiedlichsten Fragen und Anknüpfungspunkte mit. Wo sollten Unternehmen ansetzen, wenn sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können?

Sabrina: Die Customer Journey muss im Mittelpunkt der Digitalisierungsmaßnahmen stehen, d. h. Unternehmen sollten sich in erster Linie auf ihre Kundinnen und Kunden konzentrieren und sich genau darüber im Klaren sein, wen sie mit welchen Value Propositions und über welche Kanäle ansprechen möchten. Sind die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe sowie die Pain Points entlang der Customer Journey bekannt, können die relevanten digitalen Lösungen zielgerecht und passgenau ausgewählt werden. Neue Technologien sind dabei aber kein Allheilmittel per se, sondern Mittel zum Zweck. Unternehmen, die ihre Kundinnen und Kunden ins Zentrum ihres Handelns stellen, sind im Vorteil – Customer Centricity lautet das Zauberwort.  

Andreas: Digitalisierung und Vernetzung hat ja vor allem auch bewirkt, dass Kund*innen mehr Macht haben und ein viel aktiverer und wichtigerer Bestandteil der Wertschöpfungskette und des gesamten Wirtschaftsprozesses ist. Kundenzentrierung ist daher kein Hygienefaktor mehr, sondern eine Grundvoraussetzung für Unternehmen, um erfolgreich zu sein. Das alles ist in der Tat kein Technologiethema, sondern eine Haltungsfrage. Am Ende prägen sich viele sinnvolle Maßnahmen digital aus, weil die Kund*innen digital sind. Ihnen digital zu begegnen, ist also schon an sich Kundenzentrierung!

Auch wenn es nicht die eine Erfolgsformel gibt – was können Unternehmen von anderen Playern aus der eigenen oder aus anderen Branchen lernen? Auf welche Cases dürfen sich die Besucher des Gipfeltreffens freuen?

Sabrina: Wer sich scheut, über den Tellerrand zu blicken, gelangt – gerade in Sachen Digitalisierung – schnell an seine Grenzen und läuft Gefahr, Geschwindigkeit zu verlieren. Impulse von außen, Best Practices und auch Erfahrungsberichte über gescheiterte Projekte sind in der digitalisierten Welt erfolgsentscheidend für eine positive Unternehmensentwicklung. Die Vielfalt digitaler Lösungen zur Optimierung der Kundenbeziehung und interner Prozesse nimmt immer weiter zu und Unternehmen sind auf Inspiration angewiesen, um den Transformationsprozess Etappe für Etappe erfolgreich zu meistern. Wir freuen uns, dass wir mit dem synaigy Gipfeltreffen supported by ECC-Club eine weitere spannende Plattform für genau solche Impulse und Austausch bieten können. Eine gute Gelegenheit den eigenen Horizont wieder ein Stück zu erweitern. 

Andreas: Genau das steht im Mittelpunkt beim Gipfeltreffen! Wir decken mit spannenden Beispielen aus Hersteller- und Industriesicht sowie Omnichannel Retail einen weiten Bereich ab. Die Gäste können sich über sehr praktische Beispiele freuen, wie die Unternehmen unserer Redner*innen mit dem Thema umgegangen sind. Es geht aber hier nicht nur um glänzende Erfolgs-Stories, sondern auch darum, was nicht funktioniert hat. Daraus lernt man am meisten und es ist ganz wichtig, eine Fehlerkultur zu haben, wenn Innovation entstehen soll. Daher ist die Authentizität der Beiträge für uns ganz entscheidend. Zwischen den Vorträgen gibt es auch genug Zeit, diese Anregungen im Gespräch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu vertiefen und zu verarbeiten. Das hat sich in der Vergangenheit immer als sehr wertvoll herausgestellt, weil die Eindrücke sehr unmittelbar verarbeitet werden können.

Andreas, warum ist das Thema Bergsteigen im Kontext von Digitalisierungsstrategien für euch ein passendes Bild?

Andreas: Diese Metapher passt aus unserer Sicht sehr gut, weil die Besteigung eines Berges ein komplexes Vorhaben ist und Vorbereitung, Planung und Training sowie ganz viel Expertise verlangt. Gleichzeitig kann bei aller Planung nicht jedes Detail vorhergesehen werden und unterwegs muss immer noch auf der Basis von Erfahrung und Know-how reagiert werden. Dies entspricht in vielerlei Hinsicht der Digitalisierungsreise, von der wir reden, wenn wir über die Initiativen bei unseren Kunden sprechen. Wir verstehen uns als Bergführer oder Tourguide auf dieser Digitalisierungsreise. Für uns ist es daher auch ein Vorbild für die Haltung, die wir an den Tag legen. Wir helfen unseren Kund*innen dabei, diese Reise zu einem Abenteuer mit positivem Ausgang zu machen. Klar, es ist anstrengend und aufwändig, aber am Ende steht die Belohnung! Wir sorgen dafür, dass es klappt und keine Unfälle passieren. Das können wir, weil wir es schon oft getan haben und die Wege und Unwägbarkeiten kennen. Für uns ist das ein Stück weit identitätsstiftend. Es passt nicht überall perfekt, aber an vielen Stellen. Einen Berg muss man zum Beispiel nicht besteigen, Digitalisierung ist aber nichts, was man auch lassen kann. Umso wichtiger ist es, den richtigen Partner an der Seite zu haben.

 

Das synaigy Gipfeltreffen supported by ECC-Club findet am 30. Oktober in Dortmund statt.

Tickets gibt es hier. Händler und Hersteller aus dem ECC-Club (ab Premium-Mitgliedschaft) können sich kostenfrei zum Event anmelden. Weitere Infos bei Sarah Pfannschmidt.