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DIY-Onlinehandel auf Wachstumskurs – Internet-Pure-Player dominieren den Onlinevertrieb

Autor: Christian Lerch | Datum:

Der Onlinehandel gehört inzwischen zum Konsumentenalltag und ist etablierter Teil der Handelsstruktur geworden. Kunden wollen online einkaufen und suchen entsprechende Angebote und Anbieter. Aber schon bereits vor dem eigentlichen Kauf beginnt mit der Informationssuche, sei es über Produkteigenschaften, Preise oder auch (Cross-/Multi-Channel-)Services – und allen voran hier die Verfügbarkeitsanzeige – die Relevanz von „online“. Und auch vor dem DIY-Markt macht der Online-Boom keinen Halt: Von der Balkonmöbelgarnitur über Tapeten und Bohrmaschinen bis hin zu Fenstern und Badewannen. Inzwischen ist die Auswahl im Netz ins scheinbar Unermessliche gestiegen. Selbst Mauer- und Pflastersteine sind mittlerweile online erhältlich.

2017 liegt das Onlineumsatzvolumen im DIY-Markt bei 3,3 Milliarden Euro, wie der neue „Branchenreport Onlinehandel im DIY-Markt“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit Klaus Peter Teipel Research & Consulting zeigt. Das entspricht einem Onlinemarktanteil von 5,7 Prozent am handelsrelevanten Markt (ohne Handwerk).

Jeder zweite Euro im DIY-Onlinehandel geht an Distanzhändler

Der Blick auf die Vertriebskanäle im Netz zeigt die sehr deutliche Dominanz der Distanzhändler in Form von Internet-Pure-Playern, Versandhändlern, Herstellern und TV-Shops. Auf sie entfällt die Hälfte der online mit DIY-Produkten generierten Umsätze. Mit deutlichem Abstand rangieren an zweiter Position die Bau- und Heimwerkermärkte, die im stationären Handel der wichtigste Vertriebskanal sind. Die höchste Dynamik weisen derzeit die Fachhandelsshops auf, allerdings sind sie insgesamt aktuell noch ein Nischenanbieter in der Branche.

Vertriebsstrukturen im DIY-Onlinehandel

Schnelle Lieferzeit: Oft Fehlanzeige

Problematisch beim Onlinekauf von DIY-Produkten ist die Tatsache, dass die Lieferzeit je nach Produkt oder Warengruppe drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen kann. Wer seine Ware also schnell benötigt, überlegt vielleicht zweimal, ob er in diesem Fall nicht den Kauf im stationären Geschäft bevorzugt. Zudem muss der potenzielle Käufer sich die Wirtschaftlichkeit des Verhältnisses von Produktpreis und Lieferkosten vor Augen führen bzw. kritisch hinterfragen.

Sie möchten mehr erfahren?

Der „Branchenreport Onlinehandel im DIY-Markt“ von IFH Köln und Klaus Peter Teipel Research & Consulting liefert detaillierte Zahlen, Daten und Fakten zu Marktvolumen, Vertriebswegen und Warengruppen im DIY-Onlinehandel. Die Studie kann über den IFH-Shop bezogen werden.