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Digitale POS: Gefragt sind innovative und stimmige Gesamtkonzepte - Interview mit unserem ECC-Club-Mitglied Videro

Autorin: Melanie Günther | Datum:
Unser ECC-Club-Mitglied Videro stand uns im Rahmen unserer Reihe „ECC-Club-Mitglieder im Gespräch“ für ein Interview zur Verfügung. Wir haben mit André Brinkmöller, COO und Vorstandsmitglied, über die Möglichkeiten und Herausforderungen des dig

André Brinkmöller, COO und Vorstandsmitglied bei Videro

Unser ECC-Club-Mitglied Videro stand uns im Rahmen unserer Reihe „ECC-Club-Mitglieder im Gespräch“ für ein Interview zur Verfügung. Wir haben mit André Brinkmöller, COO und Vorstandsmitglied, über die Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen POS gesprochen.

Herr Brinkmöller, interaktive Elemente am POS gewinnen immer mehr an Bedeutung. Warum?

Um im Wettbewerb mit der vielfältigen Konkurrenz aus Online- und Offline-Mitbewerbern bestehen zu können, muss der Einzelhandel sich auf seine grundlegenden Vorteile besinnen: die direkte, emotionale Kundenansprache und der persönliche, umfassende Service. Kunden erwarten mehr als Produkt-Verfügbarkeit. Sie wünschen sich echte Einkaufs- und Markenerlebnisse.

Gefragt sind innovative und stimmige Gesamtkonzepte. Umfangreiche Serviceleistungen und personalisierte Kundeninformation müssen mit angenehmer und zur jeweiligen Einkaufssituation passenden Atmosphäre kombiniert werden. Dies gelingt durch den Einsatz von vernetzten, ins Ladenkonzept integrierten, digitalen Systemen. Sensoren erfassen Kundeninteressen und digitale Informations- und Beratungssysteme bieten dazu passende Konfigurations- und Serviceleistungen. Emotionale, multimediale Präsentationen und Interaktion über Touch- und Gestensteuerung machen Produkte und Dienstleistungen noch vor dem Kauf erlebbar.

Durch die Verbindung von physischer und virtueller Einkaufswelt verwandelt der stationäre Einzelhandel die Verkaufsfläche in multifunktionale Erlebniswelten. Mehr Orientierung, Information und Service begeistern Kunden nachhaltig.

Warum bieten sich insbesondere digitale Elemente im Store für die Kommunikation mit dem Kunden an?

In Zeiten riesiger Produktsortimente, einem gesteigerten Informationsbedürfnis auf Kundenseite und dem Wunsch nach echten Einkaufserlebnissen, führt kaum noch ein Weg am Einsatz interaktiver Medien auf der Verkaufsfläche vorbei.

Der Möbelspezialist dfs setzt zum Beispiel seit einiger Zeit digitale Medien in der Produktpräsentation und -beratung ein. Zum Einsatz kommen große Videowalls, auf denen Filmbeiträge die nachhaltige Produktionsweise darstellen. Kunden können einzelne Exponate im Laden ausprobieren und so die Verarbeitung und Oberflächen der Möbel haptisch erfahren. Interaktive Kiosksysteme sowie die Einbindung von Multitouch-Tischen und Tablets in die Beratungsgespräche erweitern die Information und Präsentation auf sämtliche Produktvarianten. So kann dfs ein riesiges Produktsortiment von über 30.000 Sofas auf kleiner Fläche präsentieren und verkauft darüber hinaus auch passende Zusatzprodukte, die nicht im Laden vorhanden sind. dfs konnte an digital ausgestatteten Standorten hierdurch ein Umsatzwachstum von bis zu 5% erzielen.

Das Beispiel verdeutlicht: Digitale Kommunikation am Point-of-Sale erhöht Service und Orientierung und steigert zudem die Effizienz der Beratung.

Warum ist es bei diesen Projekten besonders wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an mit ins Boot zu holen?

Jede Neuerung, jede Innovation ist auch mit Unsicherheiten verbunden. Digitale und insbesondere interaktive Anwendungen müssen zunächst vom Personal gelernt und akzeptiert werden. Oftmals ändern oder erweitern sich lange eingespielte Abläufe, Kunden reagieren anders und haben ganz neue Fragen und auch Ansprüche.

Interaktive Beratungssysteme bieten eine Menge Vorteile, wie der Zugriff auf alle verfügbaren Daten und Informationen. Eine multimediale Produktpräsentation steigert die Emotionalität der Ansprache und die Beratung wird viel zielgerichteter und effizienter.

Das alles stärkt auch die Kompetenz des Verkäufers, erleichtert und vereinfacht viele Abläufe und macht zudem auch eine Menge Spaß. Dies wiederum begeistert Kunden und Verkäufer gleichermaßen und diese Begeisterung führt zu erfolgreichen Kundenbeziehungen – wie wir in unterschiedlichsten Branchen erlebt haben.

Um dahin zu gelangen muss man die Mitarbeiter von Anfang an mit in den Prozess der Implementierung einbinden, ihre Wünsche und die individuellen Rahmenbedingungen ernst nehmen und flexibel integrieren. So werden Mitarbeiter zu leidenschaftlichen Nutzern und Botschaftern der neuen kommunikativen Möglichkeiten und so können digitale Systeme ihren Nutzen voll entfalten.

Was schätzen Sie am meisten am ECC-Club?

Die Videro AG ist ein führender Anbieter für digitale Markenerlebnisse am Point-of-Sale. Wir schaffen die Verbindung von eCommerce und Ladenfläche, um die Stärken beider Welten zu vereinigen. Um unseren innovativen Status zu halten und auszubauen, sind wir darauf angewiesen am Puls der Zeit bzw. wenn möglich dieser Zeit voraus zu agieren.

Dies gelingt nur, wenn man neuste Trends in den verschiedenen Branchen genau im Blick behält und im ständigen Dialog mit Gleichgesinnten das Für und Wider aktueller Strömungen und technischer Entwicklungen diskutiert. Das alles finden wir wieder im ECC-Club und deshalb sind wir froh und begeistert dabei zu sein.

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