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Conversational Everything – wie Alexa, Google und Siri den Handel verändern

Sabine RisseDr. Eva Stüber | Datum:

Hey Siri! Okay, Google! Alexa! – Sprachassistenten agieren als nächster „Game Changer“ im Handel. Kaum vergeht ein Tag, an dem keine News über Alexa und Co. auftaucht. So können sich Douglaskunden mit Alexa zum passenden Duft austauschen und in den USA bestellt Alexa den Kaffee in der nächsten Starbucks-Filiale per Sprachbefehl vor.

Die Liste der möglichen Use Cases wird täglich länger, doch wie wird Sprachsteuerung von Konsumenten wahrgenommen? Wo liegt das Potential und wo gibt es noch Hemmschwellen? Auf diese Fragen gibt die neue Studie „The future of voice – Sprachsteuerung als Chance im Handel“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit SAP Hybris Antworten.

Voice first! Sprachsteuerung hat Einzug in den Alltag gefunden

Nichts ist intuitiver als die Sprache. Warum sollen Konsumenten an Geräten tippen oder Touchscreens bedienen, wenn sie einfach sprechen können? Die Vorteile haben viele Konsumenten schon erkannt: 28 Prozent der Konsumenten bedienen Geräte bereits regelmäßig mit der eigenen Stimme – unter den jungen Onlinern (< 20 Jahre) sind es sogar 44 Prozent.

Insbesondere die Informationssuche per Sprache ist im Trend: Jeder Zweite hat schon einmal Fragen gestellt wie: „Okay Google, wie wird das Wetter heute?“, „Hallo Siri, wann ist das nächste Deutschlandspiel im Rahmen der Fußball WM“? – unter der jungen Konsumentengruppe sind es sogar 82 Prozent. Auch E-Mails diktieren, Apps starten oder Erinnerungen einstellen sind beliebte Anwendungen. Immerhin etwas mehr als jeder Zehnte gibt an, schon einmal per Sprache online geshoppt zu haben.

Convenience vs. Datenschutz: Bedenken werden nur von kurzer Dauer sein

In der frühen Marktphase, in der sich Sprachassistenten aktuell befinden, muss vor allem mit einfachem Zugang und Handling überzeugt werden. Dies gelingt bereits gut: Konsumenten empfinden die Einrichtung und Bedienung als intuitiv. Somit ist eine Grundvoraussetzung gegeben, denn der einfache Zugang senkt die Hemmschwellen die Technologie auszuprobieren. Allerdings besteht noch Potenzial bei Basisanforderungen wie Verstehen, Antworten und Lernfähigkeit. Diese Mängel sind neben den Datenschutzbedenken noch die größten Hemmschwellen. Doch die Frage ist, wie lang das noch der Fall sein wird. Diese Startschwierigkeiten werden durch lernende Systeme über kurz oder lang ausgemerzt, sodass die Convenience in den Vordergrund rückt.

Für Händler gilt es zeitnah mehrwertbringende Anwendungen auf den Markt zu bringen, die von Konsumenten leicht in den Alltag zu integrieren sind. Entscheidend ist hierbei auf den richtigen Technologiepartner zu setzen. Denn vermutlich wird sich innerhalb des „War of Voice“ der Anbieter durchsetzen, dessen System am schnellsten lernt und Konsumenten Mehrwerte bietet.

The future is voice – jetzt ist Zeit zu handeln!

Die aktuelle Situation erinnert stark an die Zeit der Markteinführung von Smartphones: Trotz klarer Mehrwerte werden die Convenience-Aspekte von bisherigen Verweigerern verkannt. Allerdings wird die Technologie durch den schleichenden Einzug schnell ihr Potenzial entfalten. 40 Prozent der Konsumenten können sich bereits vorstellen, Geräte zukünftig nur noch per Sprache zu bedienen und 24 Prozent Onlinebestellungen hauptsächlich mit der Stimme durchzuführen. Der Handel muss sich also rüsten, um den Zugang zum Kunden zu sichern. Sind Sie bereit?

Mehr Insights finden Sie in der aktuellen ECC-Studie „The future of voice – Sprachsteuerung als Chance im Handel“ in Zusammenarbeit mit SAP Hybris. Laden Sie die Studie jetzt kostenfrei auf der Website von SAP Hybris herunter: https://www.hybris.com/de/ecc-2018-sprachsteuerung