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Behind the Scenes: Drei Monate Homeoffice

Autorin: Juliane Steiert | Datum: 16.06.2020

© Rawpixel Shutterstock

Ein Viertel Jahr verbringen wir nun schon im Homeoffice – Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Mein Tagesablauf hat sich grundlegend geändert und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Als ich das letzte Mal im Büro war, hat es noch geschneit – inzwischen haben wir Sommer und ich arbeite immer noch von zuhause. Der Wechsel ins Homeoffice fiel mir anfangs schwer, da in meinem WG-Zimmer bisher nur ein sehr provisorischer Schreibtisch stand und das Arbeiten mir dadurch eher wenig Freude bereitete. Deshalb führte mich mein Weg erstmal in das schwedische Möbelhaus meines Vertrauens und ein neuer Schreibtisch inklusive Stuhl durfte bei mir einziehen. Seitdem habe ich sogar Gefallen am Homeoffice gefunden.

Öffentlichkeitsarbeit aus dem Homeoffice?

Kein Problem! Zu Beginn hatte ich Bedenken, inwieweit ich effektiv von zuhause arbeiten kann und wie die Abstimmung im Team ablaufen wird. Doch ich wurde positiv überrascht und durfte feststellen, dass ich meine täglichen Aufgaben problemlos in meinen eigenen vier Wänden erledigen kann. So wird seit nunmehr drei Monaten jede Pressemitteilung zuhause geschrieben und auch die Vorbereitung und das Versenden des wöchentlichen Newsletters erfolgt aus dem WG-Zimmer. Der Relaunch unserer Website steht kurz bevor und geht deshalb in die heiße Phase. Natürlich finden auch hier alle Besprechungen oder Einführungen ebenso digital statt. Auch die tägliche Abstimmung mit meinen Kolleginnen aus der Öffentlichkeitsarbeit über Microsoft Teams funktioniert einwandfrei – gleichzeitig fehlt natürlich der persönliche Kontakt.

Homeoffice – ja oder nein?

Für mich heißt es eindeutig „Ja“ zum Homeoffice. Auch wenn wir durch die Coronakrise quasi ins Homeoffice gezwungen wurden, sehe ich darin eine Chance für die Zukunft. Wir konnten feststellen, dass unser Team auch schwierige Situationen gemeinsam meistern kann. Ich persönlich konnte mich schnell an Homeoffice gewöhnen und könnte mir sehr gut vorstellen, auch zukünftig den ein oder anderen Tag von zuhause zu arbeiten. Dabei sind für mich eindeutig die Zeitersparnis und die dadurch entstehende Flexibilität die größten Vorteile. Doch trotz der ganzen Vorteile, die Homeoffice bietet, freue ich mich auf die Zeit, wenn ich wieder ins Büro gehen kann. Den persönlichen Austausch mit den Kolleg*innen kann und wird ein Meeting über Teams einfach nicht ersetzen. Und außerdem: Wann soll ich sonst die (zahlreichen) während des Lockdowns online geshoppten Klamotten anziehen?