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2017: Apotheker blicken pessimistisch in die Zukunft

Autorin: Carolin Leyendecker | Datum:

Leichter Aufwärtstrend im Dezember – Aussichten für 2017 aber weiterhin düster

Apothekerinnen und Apotheker bewerten die aktuelle Geschäftslage im Dezember 2016 wieder besser als im Vormonat, wie die Ergebnisse der APOkix-Umfrage zeigen. Der Index steigt leicht an (+9 Punkte) und erreicht einen Wert 89,1 Punkten. Damit fällt die Bewertung sogar leicht besser aus als im Vorjahr (Indexwert Dezember 2015: 86,7). Der Großteil der befragten Apotheker bewertet die Situation aktuell als neutral.

Die Erwartungshaltung für das kommende Jahr hingegen ist weniger positiv. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt der Indexwert um 27,7 Punkte auf einen Wert von 46,6 Punkten. Knapp 63 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker erwarten eine leichte oder sogar starke Verschlechterung der Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten.

Rx-Versandhandelsverbot – Apotheker erwarten Handlungen der Standesvertretungen

Neben den „Dauerbrennern“ Beratungsqualität, Retaxation und Bürokratieabbau, steht für die Apotheker in Deutschland 2017 ein topaktuelles Thema im Fokus: ein Rx-Versandhandelsverbot.

Das EuGH-Urteil, das die deutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente (Rx) für nicht in Deutschland ansässige Versandapotheken aufhebt, hat in der Branche für Wirbel gesorgt. An diesem Topthema orientiert sich auch die Erwartungshaltung der Apotheker an ihre Standesvertretungen. Mehr als jeder Fünfte erwartet, dass die Standesvertretungen 2017 ein Rx-Versandverbot durchsetzen (23 %). Mehr Durchsetzungsvermögen der Standesvertretung gegenüber der Politik erwarten passend zur Forderung nach einem Rx-Versandverbot rund 18 Prozent. So treten andere Themen, die im vergangenen Jahr die Erwartungshaltung der Apotheker geprägt haben, wie die Verbesserung des Honorars, vergleichsweise in den Hintergrund.

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Die vollständigen APOkix-Ergebnisse können Sie hier herunterladen.