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Spannende Projekte aus der IFH Welt
10. September 2020Julia Frings
B2B E-Commerce

Das Shoppingverhalten der Konsument*innen hat sich in der Coronakrise sehr stark verändert. Es wird immer mehr im Internet eingekauft und der E-Commerce boomt. Wie das im B2B-Bereich aussieht, zeigt der aktuelle B2B E-Commerce-Konjunkturindex, eine Initiative der IntelliShop AG und dem ECC Köln.

Nachhaltige Veränderungen der E-Commerce-Strategie

Die Coronakrise zeigt: Ein Online-Vertriebsweg gehört zu den Must-haves eines Unternehmens, um handlungsfähig zu bleiben, da sind sich alle befragten B2B-Unternehmen sicher. Es liegt daher nahe, dass aufgrund der Pandemie verschiedene Anpassungen der E-Commerce-Strategie vorgenommen worden sind, um die Kund*innen auch in schwierigen Zeiten bestmöglich zu erreichen. So hat knapp die Hälfte der befragten B2B-Entscheider das Angebot in ihrem Onlineshop erweitert oder neue Kontaktkanäle genutzt. Auch die Verknüpfung von Außendienst und E-Commerce ist bei etwa einem Drittel der befragten B2B-Unternehmen aufgrund der Coronakrise ausgebaut worden.

Das ist aber noch nicht alles: 84 Prozent der befragten Unternehmen planen derzeit bereits, ihre E-Commerce-Strategie zu verändern. Außerdem scheint die Coronakrise einen nachhaltigen Einfluss auf den B2B E-Commerce zu haben. Während acht von zehn B2B-Unternehmen auch nach der Pandemie weitere Änderungen vornehmen wollen, geht nur etwa jedes zehnte Unternehmen davon aus, einen Teil der vorgenommenen Anpassungen nach der Pandemie wieder rückgängig zu machen. Dennoch sind sich 90 Prozent der Befragten einig, dass die Coronakrise den B2B-Onlinehandel nachhaltig verändern wird.

Digitalisierung hoch im Kurs

Auch auf die Digitalisierung hat die Coronakrise einen großen Einfluss. So denken die meisten befragten B2B-Entscheider einerseits, dass Corona dafür gesorgt hat, dass sich die Entwicklungen in Bezug auf die Digitalisierung beschleunigt hat. Andererseits wird der weitere Ausbau der Digitalisierung in den meisten befragten Unternehmen in den nächsten ein bis zwei Jahren auch einen sehr hohen Stellenwert haben. Zwar war rund ein Viertel der befragten B2B-Unternehmen bereits vor Corona weitestgehend digitalisiert und hat sich somit schon sehr stark mit diesem Themenfeld beschäftigt, für drei Viertel der Unternehmen hat die Coronakrise die Relevanz jedoch verstärkt.

Corona fördert Umdenken in B2B-Unternehmen

In vielen B2B-Unternehmen hat ein Umdenken bereits stattgefunden. So hat die Pandemie in vielen Unternehmen nicht nur für mehr Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit auf neue Situationen gesorgt, sondern auch die Schnelligkeit von Entscheidungsprozessen und die Kreativität hinsichtlich neuer Produkte und Angebote hat sich zunehmend erhöht.

In der Coronakrise spielen aber noch andere Faktoren eine wichtige Rolle: So sind sich alle befragten B2B-Entscheider einig, dass eine schnelle Reaktion und Flexibilität ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg sind. Außerdem haben drei Viertel der befragten B2B-Unternehmen verstärkt in digitale Vertriebs- und Marketingmodelle investiert, um so ihre Kund*innen auch in der Krise gut erreichen zu können.

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