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Apothekeninhaber*innen begrüßen mehrheitlich den Einsatz ihres pharmazeutischen Personals in den Impfzentren. Auch die Versorgung der Risikogruppen mit FFP2-Masken funktioniert gut. Corona-Schnelltests in Apotheken bisher noch die Ausnahme.

Die Coronapandemie beherrscht zum Jahresstart 2021 weiter den Apothekenalltag in Deutschland. Das zeigt der Apothekenkonjunkturindex APOkix in seiner aktuellen Ausgabe im Januar. So gibt mehr als jede*r zweite Apothekeninhaber*in (59 %) an, dass derzeit vermehrt Kund*innen in die Apotheke kommen, um sich rund um das Thema Corona zu informieren. Über zwei Drittel der Befragten (68 %) sind der Meinung, dass unter den Kund*innen wieder eine verstärkte Verunsicherung hinsichtlich der Coronapandemie und den damit verbundenen Themen herrsche. Ein Aspekt hierbei: Antigentests auf SARS-CoV-2, die in Apotheken bislang (noch) nicht an die breite Bevölkerung bzw. medizinische Laien abgegeben werden dürfen. Doch Apothekenpersonal ist nach erfolgter Schulung berechtigt, Corona-Antigen-Schnelltests für Selbstzahler*innen und im Auftrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchzuführen. Aktuell tut dies knapp jede*r zehnte (9 %) der im APOkix befragten Apothekeninhaber*innen, jede fünfte Apotheke (19 %) plant dies für die Zukunft.

Apothekeninhaber*innen begrüßen Einsatz ihres pharmazeutischen Personals in Impfzentren

Knapp zwei Drittel (63 %) der befragten Apothekeninhaber*innen bewerten den Einsatz von Pharmazeut*innen und PTAs aus ihren Apotheken in den Impfzentren als gut oder sehr gut. Mehr als drei Viertel (78 %) erachten diesen Einsatz als notwendig, um die Impfungen in Deutschland flächendeckend effektiv, effizient und schnell durchführen zu können. Doch stellt der Einsatz ihres pharmazeutischen Personals in den Impfzentren 73 Prozent der erfassten Apotheken vor große Personalprobleme.

Versorgung der Risikogruppen mit FFP2-Masken funktioniert gut

Die Abgabe kostenloser FFP2-Masken an Risikogruppen ist nach Einschätzung von 80 Prozent der befragten Apothekeninhaber*innen eine notwendige Strategie zur Bekämpfung der Coronapandemie. Obwohl die Versorgung der Risikogruppen mit FFP2-Masken mehr als die Hälfte der Apotheken (54 %) vor große Probleme bezüglich Lieferung und Organisation gestellt hat, funktionierte die Abgabe nach Angabe von 89 Prozent der Befragten im Dezember gut.

Aktuelle Geschäftslage auf dem Weg zurück auf das Niveau zu Beginn der Coronapandemie?

Nach einem kurzen Zwischenhoch im Dezember sinkt der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im Januar auf 77,4 Punkte und beläuft sich damit auf einen Wert, der außer im Dezember letztmalig im April 2020 übertroffen wurde. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres liegt der Index damit um 19,8 Punkte niedriger. Demgegenüber stieg der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten im Januar zum zweiten Mal in Folge auf nunmehr 59,2 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus von 8,0 Punkten.

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Corona-Impfstoff in deutschen Apotheken

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • In neun Prozent der erfassten Apotheken werden Corona-Schnelltests durchgeführt.
  • 63 Prozent der Apothekeninhaber*innen bewerten den Einsatz von pharmazeutischem Personal aus ihren Apotheken in den Impfzentren als gut oder sehr gut.
  • Für 80 Prozent der Befragten ist die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken an Personen aus Risikogruppen eine notwendige Strategie zur Bekämpfung der Coronapandemie.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage sinkt im Januar auf 77,4 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftslage in den kommenden 12 Monaten steigt im Januar auf 59,2 Punkte.

Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH KÖLN ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaber*innen zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Für den APOkix im Januar wurden im Zeitraum vom 11.01.2021 bis zum 25.01.2020 177 Apothekeninhaber*innen online befragt. Die APOkix-Teilnehmer*innen stammen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren sowohl größere als auch kleinere Apotheken, wie auch Apotheken in städtischen und ländlichen Gebieten. Die Zusatzfrage in diesem Monat beschäftigte sich mit dem Corona-Impfstoff und der Organisation der Impfungen. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag.

Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können im IFH Shop kostenfrei heruntergeladen werden.

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