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8. März 2021

Ein Alltag ohne Coronapandemie findet schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr statt – so auch nicht in deutschen Apotheken. Seit fast einem Jahr protokolliert der Apothekenkonjunkturindex APOkix, wie sich die Coronapandemie auf den deutschen Apothekenmarkt auswirkt. Im Zeitvergleich werden einige Entwicklungen deutlich. So zeigt sich beispielsweise, dass seit Dezember 2020 und somit seit dem erneuten harten Lockdown die Anzahl der Kund:innen, die sich in Apotheken über die Coronapandemie und die dazugehörigen Schutzmaßnahmen informieren möchten, erneut anstieg.

Kundenfrequenz sinkt drastisch

Trotz des Anstiegs der Zahl der Kund:innen mit Fragen rund das Thema “Corona“ leiden Apotheken weiterhin unter einem Rückgang der Kundenfrequenzen. So gaben im Februar 60 Prozent der Apothekeninhaber:innen an, dass die Kundenfrequenz in ihrer Apotheke im Januar 2021 im Vergleich zum Januar 2020 gesunken sei. Grund dafür ist auch die nahezu „ausfallende“ Grippe- und Erkältungssaison im Winter 2020/2021. Denn die befragten Apothekeninhaber:innen sind sich darüber einig, dass Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen im Kontext der Coronapandemie zu sinkenden Grippe- und Erkältungszahlen geführt haben und dadurch die Anzahl der Erkältungspatient:innen mit und ohne Rezept einen drastischen Rückgang erfahren hat.  

Grafik APOkix Kundenfrequenz während Corona in Apotheken

Kostenlose Abgabe von FFP2-Masken weitestgehend erfolgreich

Seit Dezember 2020 haben Risikogruppen die Möglichkeit, kostenlose FFP2-Masken in Apotheken abzuholen. Obwohl im Januar noch mehr als die Hälfte der Befragten (54 %) angab, dass die Abgabe zu großen Problemen geführt habe, hat in 89 Prozent der befragten Apotheken die Abgabe im ersten Monat 2021 trotzdem gut funktioniert. Auch konnte die hohe Nachfrage nach kostenlosen FFP2-Masken im Februar fast vollständig gedeckt werden. Während im Januar neun Prozent die Nachfrage nach kostenlosen FFP2-Masken nicht befriedigen konnten, sank die Quote im Februar auf nur noch zwei Prozent. Nahezu einstimmig (93 %) wird außerdem bestätigt, dass die Abgabe im Februar gut funktioniert habe.

Grafik APOkix Abgabe FFP2-Masken

Durchführung von Antigen-Schnelltests in Apotheken weiterhin umstritten

Seit einigen Wochen ist es Apotheken erlaubt, Corona-Schnelltests durchzuführen. Der Anklang dahingehend lässt jedoch noch zu wünschen übrig: Sowohl im Januar als auch im Februar gaben rund drei Viertel (72 bzw. 76%) der befragten Apothekeninhaber:innen an, bisher keine Corona-Schnelltests durchzuführen und dies auch in Zukunft nicht zu planen.

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