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29. Juli 2021

Im ersten Blogbeitrag zur aktuellen Ausgabe des Consumer Barometers von IFH KÖLN und KPMG wurde deutlich, dass die Treiber insbesondere von physischen Abomodellen, also von monatlichen Paketsendungen mit Verbrauchsgegenständen oder Lebensmitteln, vor allem Preis, Flexibilität und Convenience sind. Doch was verbirgt sich genauer hinter diesen drei Schlagworten? Zeit, sich damit einmal näher zu befassen… 

Abomodelle sollen Geld sparen – aber nicht um jeden Preis 

Es ist zu erahnen: Die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten (64 %) verspricht sich durch das Abschließen eines Abos finanzielle Vorteile. Der Preis sollte für eine festgelegte Dauer stabil bleiben und wenn der Preis schwankt, dann am besten nach unten: Sonderangebote im Geschäft, an die sich der Produktpreis im Abo anpasst, verbindet Convenience und doppelt sparen perfekt miteinander. Für 77 Prozent der Konsument:innen ebenfalls interessant: Eine Art der Versicherung bzw. Garantie bei fehlerhaften oder beschädigten Produkten. Warum für etwas zahlen, das nicht nutzbar ist? 

Die finanziellen Aspekte sind für einen Großteil der Konsument:innen mitunter enorm wichtig, schlagen aber nicht Convenience und Flexibilität. Insbesondere ein starrer Rahmen – z. B. der Abschluss für volle 12 Monate – wird von den Abobezieher:innen deutlich abgelehnt, selbst dann, wenn sie dabei Geld sparen würden. 

Immer schön flexibel bleiben 

Flexibilität ist Trumpf! Insbesondere Konsumentinnen möchten bei der Nutzung eines Abomodells die volle Kontrolle sowie Wahlfreiheit haben und diese auch behalten. So sollte das Abonnement vor allem jederzeit kündbar sein, wenn es vom Nutzer oder der Nutzerin gewünscht ist (90 % Zustimmung). Das heißt, auch eine Mindestlaufzeit löst Aversionen aus. In diesem Zuge ebenfalls wichtig: Die Möglichkeit, das Abonnement bei Bedarf pausieren zu können oder die Waren im Paket flexibel an aktuelle Bedürfnisse anzupassen. Aber: Wer sich einmal für ein Abonnement entschieden hat, nutzt dieses auch bewusst für sich selbst – das Abo an eine weitere Person übertragen zu können, wünschen sich nur die wenigsten Konsument:innen.  

Abonnent:innen wünschen es sich bequem und komfortabel 

Sicherlich ist Flexibilität auch eine Art der Convenience. Dennoch gibt es noch weitere Punkte, die sich Konsument:innen in puncto Bequemlichkeit wünschen. Warum kann das Abonnement nicht direkt Produkte von mehreren Herstellern gleichzeitig umfassen? Für 54 Prozent der befragten Konsument:innen wäre eine solche Zusammenstellung wünschenswert. Und wenn schon nicht das, dann wünscht sich über die Hälfte der Konsument:innen (55 %) zumindest eine Bündelung ihrer verschiedenen Abonnements in einem Paket. In Bezug auf diese Bündelung fände ein Großteil der Konsument:innen (64 %) eine einfache Steuerung ihres Abonnements, z. B. über eine App, praktisch. Noch wichtiger sind nur eine gebündelte Zahlungsabwicklung (66 %) sowie die Lieferung in nur einem Karton (65 %). 

Zusammenfassend stellen wir fest: Der Komfort der Kund:innen muss in Zukunft (noch) mehr im Vordergrund stehen – in jeglicher Hinsicht. Sei es, wenn es um die automatische Anpassung der Produktpreise an etwaige Sonderangebote geht, um flexible Kündigungs- sowie Pausierungsmöglichkeiten oder um die bequeme Bündelung und Handhabung mehrerer Abonnements. 

Mehr zum Thema? 

Das aktuelle Consumer Barometer von IFH KÖLN und KPMG widmet sich dem Thema Abomodelle. Die aktuelle Ausgabe kann kostenfrei hier heruntergeladen werden. 

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