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Beim Einkaufserlebnis liegt der stationäre Handel vorn – noch!

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Whitepaper des ECC Köln in Kooperation mit IBM Deutschland und CoreMedia zeigt: Stationäre Ladengeschäfte können in Sachen Erlebnis punkten – doch der Online-Handel holt langsam auf. Von emotionaler Shop-Gestaltung profitieren, können beide Vertriebskanäle.

Köln, Hamburg, Saarbrücken, 29. April 2013 – Rund 46 Prozent der vom ECC Köln am Institut für Handelsforschung befragten Konsumenten gaben an, dass für sie das Einkaufserlebnis im Ladengeschäft deutlich größer sei als im Online-Shop. Doch die Ergebnisse der Studie, die von IBM Deutschland und CoreMedia gesponsert wurde, zeigen auch: Der Online-Kanal holt auf. Bereits knapp 40 Prozent der Befragten bewerteten das Einkaufserlebnis im Ladengeschäft und im Online-Shop als gleich groß und für rund jeden Siebten liegt der Online-Shop in Sachen Erlebnis sogar vor dem stationären Laden.

Besonders punkten können Händler aus der Branche Sport und Freizeit – hier ist das Einkaufserlebnis im stationären Handel im Vergleich zum Internet laut Studie am größten. 55,9 Prozent der befragten Shopper, die ihren letzten Online-Kauf in dieser Branche getätigt haben, empfinden das Einkaufserlebnis stationär deutlich größer als online. „Hier kann sich der Online-Handel durchaus noch etwas von den stationären Kollegen abschauen. In einer beratungsintensiven Branche wie Sportartikel, sind ausführliche Produktinformationen, Erfahrungs- und Testberichte und Service besonders wichtig um den Gap zum Konsumenten zu überwinden“, erklärt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln. Auch der Bücherkauf im Internet, der ja zweifelsohne zwischenzeitlich weit verbreitet ist, scheint weniger das Einkaufserlebnis als andere Shopping-Bedürfnisse zu befriedigen. Knapp 50 Prozent der befragten Konsumenten gaben an, dass die stationären Filialen beim Bücherkauf in Sachen Erlebnis vorne liegen. „Cross-Channel-Händler können in besonderem Maße von dem Wunsch der Konsumenten nach einem emotionalen Einkaufserlebnis profitieren und sich von den online Pure-Playern abgrenzen, da sie das Einkaufserlebnis aus dem stationären Handel leichter in ihre Online-Shops übertragen können“, so Hedde. Laut Studie gibt es hier aber noch Nachholbedarf: So weisen Online- und Offline-Kanäle nach Ansicht von rund jedem zweiten Konsumenten deutliche Unterschiede auf.

Vor allem Besserverdiener zieht es in die Ladengeschäfte

Ein Blick auf die Auswertung nach Haushaltseinkommen zeigt: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto größer wird das Einkaufserlebnis im Ladengeschäft empfunden. So gaben 53 Prozent der Konsumenten, deren monatliches Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3.500 und 5.000 Euro liegt, und sogar 72,2 Prozent derer, die über 5.000 Euro verdienen, an, dass das Einkaufserlebnis im stationären Handel größer sei als beim Online-Shopping.

Das Whitepaper zur Studie kann auf der Website von IBM Deutschland und CoreMedia heruntergeladen werden: ibm.com/smarterplanet/de/commerce // www.coremedia.de

Grafik:
Frage:     Wo ist für Sie das Einkaufserlebnis größer, beim Online-Shoppen oder im Ladengeschäft?



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Über die Studie

Im Fokus der Studie „Cross-Channel-Einkaufserlebnis – Auf den Wohlfühlfaktor kommt es an“ stehen folgende Fragen: Warum wechseln Konsumenten zwischen Online- und Offline-Kanälen? Wie können Konsumenten im eigenen Online-Shop bzw. im eigenen Multi-Channel-System gehalten werden? Welche Rolle spielen Atmosphäre, Personalisierung & Emotionen? Welche Online-Features und -Services erwarten Konsumenten? Die Beantwortung der Fragen erfolgt sowohl auf branchenübergreifender Ebene als auch bezogen auf fünf ausgewählte Branchen: Fashion & Accessoires, Wohnen & Einrichten, Consumer Electronics & Elektrogeräte, Bücher & Medien und Sport & Freizeit. Grundlage der Studie ist die Befragung von 1.000 Internetnutzern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren im Januar 2013. Die Konzeption und Auswertung der Befragung erfolgte durch das ECC Köln. Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen des Online- und Multi-Channel-Handels gilt dabei ein besonderes Augenmerk der Subgruppe der „Early Adopter“.

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