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Institut für Handelsforschung GmbH
Dürener Str. 401 b
D-50858 Köln

Tel.: (+49) 0221 943607-10

Fax: (+49) 0221 943607-99

E-Mail: info@ifhkoeln.de

IfH-Newsletter, Oktober-Ausgabe 2008

Köln, 09.10.2008

Übersicht der Meldungen

1) "Franchising mit System" - Rückblick auf das IfH-Franchiseforum

2) Ergebnisse des Jahresbetriebsvergleichs für den Uhren- und

    Schmuckeinzelhandel 2007 - jetzt auf CD-ROM

3) Fachtagung an der FHM Bielefeld: Controlling gewinnt im Mittelstand

    zunehmend an Bedeutung

4) Auswirkungen von Umweltzonen für den Einzelhandel

5) Medien am POS - zwischen Individualität und Massenmarketing!

6) Heiße Phase der Analyse der Situation in der Innenstadt

7) Erfolgsfaktor E-Business –  Rückblick auf den NEG-Mittelstandskongress 2008

8) Zugriffsschutz von Unternehmensdaten - Praxisnaher Sicherheitscheck

9) Zu guter Letzt ...

 

1) "Franchising mit System" - Rückblick auf das IfH-Franchiseforum

Am 17. September 2008 führte das Institut für Handelsforschung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Franchiseverband die Veranstaltung "Franchising mit System" durch. Vertreter renommierter Franchisesysteme gewährten einen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens, schilderten persönliche Erfahrungen und berichteten vom Umgang mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Franchising.

 

Zu den Referenten gehörten Michael Sradnik, Mail Boxes Etc., Dr. Dirk Schneider, BackWerk Service GmbH, Manfred Maus, Gründer der Obi Bau- und Heimwerkermärkte und Ehrenpräsident des Deutschen Franchise Verbands sowie Goran Zubanovic, GD Handelssysteme GmbH.

 

Inhaltlich widmeten sich die Vorträge der Auswahl und Linientreue von Franchisenehmern sowie der Wachstumsgeschwindigkeit und Dienstleistungsbreite von Franchiseunternehmen. Aspekte der Finanzierung wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion erörtert. Etwa 50 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich fundiert zu informieren und sich auch im informellen Gespräch intensiv auszutauschen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung "Franchising mit System"

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Andreas Kaapke.

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2) Ergebnisse des Jahresbetriebsvergleichs für den Uhren- und Schmuckeinzelhandel 2007 – jetzt auf CD-ROM

Für den mittelständischen Uhren- und Schmuckeinzelhandel ist das Jahr 2007 zufriedenstellend verlaufen. Bei einer rückläufigen Betriebshandelspanne, aber auch verringerten Gesamtkosten, konnte die Branche mit einem nahezu ausgeglichenen betriebswirtschaftlichen Ergebnis abschließen. Das Institut für Handelsforschung errechnete zudem für die Teilnehmer am Jahresbetriebsvergleich eine positive Umsatzentwicklung, die sich auch in einer verbesserten Personalleistung niederschlägt. Unverändert niedrig blieb dagegen der Lagerumschlag, der im Durchschnitt der bundesweit mehr als 80 beteiligten Betriebe 0,9 mal erreichte.

 

Die Durchschnittsergebnisse des Uhren- und Schmuckeinzelhandels für das Jahr 2007 sind jetzt in Form einer CD-ROM als Branchendokumentation beim IfH erhältlich. Die ausgewiesenen Kennzahlen umfassen die Kostenstruktur, Leistungskennzahlen wie Personal-, Raum- und Lagerleitung sowie die Ertragslage (Betriebshandelspanne und Betriebsergebnis). Anhand dieser Daten lässt sich die Branche gut analysieren.

 

Die CD-ROM ist in zwei Ausführungen erhältlich: als Ein-Jahres-Dokumentation mit der Gliederung der Daten nach Betriebsgrößenklassen (Personal, Umsatz und Raum) sowie nach Ortsgrößenklassen. Der Preis beträgt 88 €. Zum anderen als Mehrjahresdokumentation mit der Entwicklung der Branchendurchschnitte im Zeitablauf (ohne Größenklasseneinteilung) zum Preis von 98 €.

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Nicolaus Sondermann.

 

Die CD-ROM können Sie bestellen bei Michaela Lehmacher-Schantz.

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3) Fachtagung an der FHM Bielefeld: Controlling gewinnt im Mittelstand zunehmend an Bedeutung

"Controllinginstrumente für den Mittelstand - Wie aus Unordnung Ordnung entsteht!" lautete der Titel einer Fachtagung, zu der die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld circa 40 mittelständische Unternehmen begrüßen konnte. Das Thema Controlling wurde den Teilnehmern sowohl anhand von Fachvorträgen als auch anhand von Praxisbeispielen näher gebracht. Außerdem wurden Ergebnisse der IfH-Studie "Controlling in mittelständischen Unternehmen" vorgestellt.

 

"Controlling muss auch im Mittelstand Chefsache sein", ist Prof. Dr. Gerhard Klippstein, Rektor der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), überzeugt. "Die Tatsache, dass zu unseren Tagungsgäste überwiegend Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen gehören zeigt, dass die betriebswirtschaftliche Steuerung mit Hilfe eines professionellen Controllings auch in kleinen und mittleren Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt", Klippstein weiter. Dabei wird jedoch immer wieder propagiert, dass sich Controlling im Mittelstand grundlegend von Controlling in Großunternehmen unterscheidet. Dieser Frage gingen Teilnehmer und Referenten bei der Fachtagung der FHM auf den Grund und kamen zu dem erstaunlichen Ergebnis: Alle klassischen Instrumente des Controllings, die in und für Großunternehmen konzipiert wurden, sind genauso gut für den Mittelstand anwendbar. Zwei unterschiedliche Studien, die im Rahmen dieser Tagung vorgestellt wurden, zeigten: Es kommt nur darauf an, wie diese Instrumente eingesetzt und mit welchen Daten sie "gefüttert" werden.

 

Mehr zur Fachtagung "Controllinginstrumente für den Mittelstand - Wie aus Unordnung Ordnung entsteht!" an der FHM Bielefeld

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Markus Preißner.

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4) Auswirkungen von Umweltzonen für den Einzelhandel

Einige deutsche Städte, wie beispielsweise  Berlin, Köln oder Stuttgart, haben bereits eine Umweltzone eingeführt. Eine Reihe weiterer Städte wie Bremen, Regensburg oder München wird noch in diesem oder im nächsten Jahr folgen.

 

Bisher wurde das Thema in erster Linie aus ökologischer Sicht betrachtet. Aber welche ökonomischen Wirkungen, insbesondere für die Unternehmen des Einzelhandels, hat die Einrichtung von Umweltzonen vor dem Hintergrund möglicher Verhaltensänderungen bei den Kunden? Führen die Umweltzonen zu einer veränderten Verkehrsmittelwahl oder auch zur Umlenkung von Kundenströmen? Wie ist der Kenntnisstand über die Rahmenbedingungen und Konsequenzen einer Umweltzone bei den Einzelhandelskunden?

 

Diesen und weiteren Fragen geht der Handelsverband BAG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung im Rahmen einer Untersuchung nach, die zum einen eine Passantenbefragung umfasst, zum anderen einen Kennzahlenvergleich ausgewählter Unternehmen an Standorten mit und ohne Umweltzone.

 

Weitere Informationen zur Studie

 

Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema sind Birte Lindstädt und Nina Kleber.

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5) Medien am POS - zwischen Individualität und Massenmarketing

Um im Konzert der Medien und Werbebotschaften erfolgreich zu bestehen, ist es für Handel und Hersteller heute nicht mehr ausreichend, sich auf Maßnahmen der klassischen Werbung und Preispolitik zu beschränken. Medienkonzepte müssen zunehmend ganzheitlich eingesetzt und Vkf-Maßnahmen optimal flankiert werden, um auch in Zukunft durch die Zielgruppe wahrgenommen zu werden und somit die beabsichtigte Wirkung entfalten zu können.


Aus diesem Grund wurden im Rahmen einer aktuellen Studie des Instituts für Handelsforschung Trends, die als prägend für die deutsche Handelslandschaft angesehen werden, hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Medieneinsatz am POS in verschiedenen Vertriebstypen des Einzelhandels untersucht. Welche Medienformate nützen oder schaden einer Retailbrand oder wie wirbt der Discounter der Zukunft? Solche und ähnliche Fragestellungen sind Bestandteil der aktuellen Studie, in deren Rahmen die Medienlandschaft am POS zusammengefasst und ihre Zukunftsaussichten realistisch abgesteckt werden.

  

Weitere Informationen zu diesem Thema und ausgewählte Ergebnisse

 

Zur Studie "Werbung im Moment der Wahrheit"

 

Ihre Anprechpartner zu diesem Thema sind Michael Nagel und Barbara Unterbusch.

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6) Heiße Phase der Analyse der Situation in der Innenstadt

Einem Rundum-Check unterziehen in diesen Tagen die Altenaer ihre Innenstadt. Um die Qualität und Vielfalt des Angebotes der Kleinstadt im Märkischen Kreis zu analysieren, werden vom Institut für Handelsforschung verschiedene primärstatistische Analysen durchgeführt. Neben der Befragung von Passanten in der verkehrsberuhigten Innenstadt werden einzelne Ladenlokale und auch der öffentliche Raum einem kritischen Blick unterzogen. Darüber hinaus werden auch Testkäufe durchgeführt, um im Ergebnis ein genaues Bild der Einkaufsrealität zeichnen zu können.


Die Stadt Altena war und wird in besonderem Maße von den Folgen des demographischen Wandels betroffen sein und die Handelslandschaft - sowohl auf der Nachfrager- als auch auf der Anbieterseite - spürt bereits jetzt die Auswirkungen. Auf der Grundlage der Analyse aller Facetten der Einzelhandelssituation sollen Strategien zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und Generationengerechtigkeit in der Innenstadt entwickelt werden.


Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Alexandra Knob.

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7) Erfolgsfaktor E-Business – Rückblick auf den NEG-Mittelstandskongress 2008

Logo der Veranstaltung "Erfolgsfaktor E-Business - Der NEG-Mittelstandskongress 2008"

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) lud am 7. Oktober anlässlich seines 10-jährigen Bestehens zum NEG-Mittelstandskongress 2008 nach Berlin ein. Unter dem Titel "Erfolgsfaktor E-Business" informierten sich über 220 Teilnehmer im Rahmen von Fachforen und Praxisbeispielen über aktuelle Fragen der Kundenbindung, Prozessoptimierung sowie Sicherheit und Recht im IT-Bereich. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag der Internetlegende Ossi Urchs über die Zukunft des E-Business.

 

Dr. Kai Hudetz, stv. Geschäftsführer Institut für Handelsforschung und Bereichsleiter ECC Handel, ging in seinem Vortrag "E-Business 2008 – Was war, was wird?" auf aktuelle Entwicklungen im Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs ein. Er präsentierte dabei exklusiv erste Ergebnisse der aktuellen NEG-Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2008" sowie der Erhebung "Informationssicherheit in Unternehmen 2008".

 

Ausgewählte Folien des Vortrags "E-Business 2008 – Was war, was wird?"

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Kai Hudetz.

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8) Zugriffsschutz von Unternehmensdaten - Praxisnaher Sicherheitscheck

Logo der Studie "Social Engineering" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

Eine Firewall schützt vor vielen Angriffen - doch der "Eindringling" kommt meist einfach durch die Tür! IT-Sicherheit wird technisch immer besser, doch was ist mit Mitarbeitern, Zulieferern, Partnern etc., die in der Firma ein- und ausgehen? Datendiebe geben sich als harmlose Service-Techniker aus, kommen über Nebeneingänge oder nutzen unwissende Mitarbeiter als "Türöffner". Gerade solche Aspekte umfasst der Begriff "Social Engineering". Die gleichnamige, bundesweite Studie des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr, in das auch das ECC Handel eingegliedert ist, überprüft gängige Sicherheitslücken in Betrieben unter realen Bedingungen und ermittelt Schwachstellen, die behoben werden sollten. Interessierte Unternehmen können sich unter dem untenstehenden Link zur Teilnahme anmelden.

 

Im ersten Schritt der Untersuchung versucht ein legitimierter Sicherheitsexperte, sich Zugang zum Betrieb und dem Computernetzwerk zu verschaffen. Dabei werden gängige Sicherheitslücken, die Eindringlinge gerne ausnutzen, überprüft:

  • Zutritt in das Gebäude: Kommen Externe ungehindert in die Firma? Etwa über Neben-/Noteingänge oder mit gezielter Täuschung?
  • Bewegen in dem Gebäude: Können sich Fremde im Unternehmen frei bewegen? Haben diese Zugang zu Räumen, Computern etc.?
  • Netzwerkzugang: Kann sich ein Externer einfach in das Netzwerk einklinken, interne E-Mails lesen, Daten kopieren, löschen oder manipulieren?

Nähere Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung unter www.kecos.de

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Andreas Duscha.

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9) Zu guter Letzt...

Beim Erlebniskauf werden dem stationären Handel große Vorteile gegenüber dem Online-Handel eingeräumt. Dies ist gemeinhin sicher richtig, es gibt jedoch Einkaufssituationen, in denen die Konsumenten auf das Erlebnis gerne verzichten. Dies gilt häufig für Männer auf der Suche nach passenden Dessous für die Partnerin. Diese zumeist fremde Welt - argwöhnisch beäugt von den weiblichen Kundinnen - ist nicht für jederMANNs Geschmack. Für diese Zielgruppe bietet nun das Internet eine interessante Plattform.

 

Bei KnickerPicker.com stellt die Suche nach Unterwäsche eine recht kurzweilige Angelegenheit dar. Eine virtuelle Umkleidekabine hilft den Kunden, hübsche Dessous für den richtigen Typ auszusuchen: Einfach im "Dressing-Room" das Model mit der passenden Figur aussuchen und die Dame nach Belieben Unterwäsche anprobieren lassen. Fünf weibliche Models ziehen die von den Kunden ausgewählte Unterwäsche gerne an und führen diese dem Website-Besucher vor. Einen solchen Service hätte mancher Mann sicher gerne im stationären Fachgeschäft!


Bei aller Raffinesse der Online-Plattform bleibt allerdings abzuwarten, ob mit einer virtuellen Umkleidekabine tatsächliche Käufe generiert werden können oder ob hier der Spruch "der Weg ist das Ziel" von manchem Besucher nicht zu ernst genommen wird...

 

Zum Dressing-Room

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Haben Sie Fragen zum Newsletter, Anregungen oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen: Dr. Kai Hudetz 

 

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