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Tel.: (+49) 0221 943607-10

Fax: (+49) 0221 943607-99

E-Mail: info@ifhkoeln.de

IfH-Newsletter, Oktober-Ausgabe

Köln, 13.10.2009

Übersicht der Meldungen

1) ECC-Shopmonitor erstmals erschienen

2) Weniger, älter, bunter - IfH macht Einkaufsstandorte

    fit für den demografischen Wandel

3) Erste Ergebnisse der EPPA-Konjunkturumfrage

4) Expertenumfrage zum Geschäftsklima im E-Commerce

5) Die Nachnutzung von Warenhausimmobilien: Potenziale bei hohen Risiken

6) Modern und informativ: Apotheken-TV überzeugt in der Praxis

7) Online-Handel in Deutschland - Rückblick auf das 16. EC-Forum

8) Starke Stellung von Apotheken und Arzneimittelmarken

9) Zu guter Letzt ...

 

1) ECC-Shopmonitor erstmals erschienen

ECC-Shopmonitor

Das Ziel von E-Tailern und Multi-Channel-Anbietern besteht heute nicht mehr darin, einen einmaligen Kauf- oder Bestellvorgang auszulösen, sondern eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen, um auch online langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Zufriedene Kunden sind der Schlüssel zum Aufbau eines stabilen Kundenstamms, da ausschließlich diese Kunden wiederkommen und erneut kaufen. Sie sind es, die das Unternehmen weiterempfehlen und das positive Image des Unternehmens mit aufbauen und pflegen. Dieses positive Image ist wiederum Treiber für eine erfolgreiche Kundenakquisition und somit für langfristiges Wachstum und wirtschaftlichen Unternehmenserfolg.

 

Der ECC-Shopmonitor bildet das Image der zwanzig umsatzstärksten Online-Shops und Shopping-Portale in Deutschland monatlich ab. So werden neben dem Status quo auch Entwicklungstendenzen über die einzelnen Zielgruppen hinweg abgebildet.

 

Zu weiteren Informationen und ersten Ergebnissen

 

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Sonja Rodenkirchen.

 

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2) Weniger, älter, bunter - IfH macht Einkaufsstandorte fit für den demografischen Wandel

„Weniger, älter, bunter," unter diesen Schlagworten werden die Konsequenzen des demografischen Wandels häufig zusammengefasst. Es handelt sich hierbei nicht um ferne Zukunftsprognosen. Vielmehr sind die strukturellen Veränderungen in Form einer schrumpfenden, alternden und zunehmend multikulturellen Gesellschaft bereits heute in nahezu allen Lebensbereichen spürbar - auch im Einzelhandel. Insbesondere die Tatsache, dass sie es mit älteren Kunden und Mitarbeitern zu tun haben, ist den Handelsunternehmen durchaus bewusst. Große Unternehmen arbeiten daher gezielt an Reaktionsstrategien, während kleinen und mittelständischen Unternehmen hierfür häufig Zeit und Mittel fehlen.

 

Betrachtet man einen Einkaufsstandort als Ganzes entsteht auf diese Weise häufig ein Flickenteppich, der in seiner Gesamtheit den speziellen Bedürfnissen von älteren bzw. von Menschen mit Migrationshintergrund nur unzureichend entspricht und damit die Effektivität jeder Einzelmaßnahme untergräbt. Um ein Einkaufsquartier als Ganzes attraktiv für diese wichtigen Zielgruppen zu machen, müssen sämtliche dort angesiedelte Unternehmen und darüber hinaus der öffentliche Raum eine entsprechende (Um-) Gestaltung erfahren.

 

Durch welche absatzpolitischen und gestalterischen Maßnahmen sich ein Einkaufsquartier auf ältere und auf Kunden mit Migrationshintergrund einstellen und diese gezielt ansprechen kann, hat das IfH in mehreren Studien analysiert. Auf Basis dessen erarbeitet das IfH sowohl für Unternehmen als auch für Kommunen - und somit sowohl auf einzelbetrieblicher als auch auf Standortebene - Maßnahmen, die ein Einkaufsquartier als Ganzes seniorenfreundlicher und integrativer machen.

 

Weitere Informationen zu den Untersuchungen des IfH finden Sie hier.

 

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Nina Kleber.

 

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3) Erste Ergebnisse der EPPA-Konjunkturumfrage

Am 15. September 2009 präsentierte Dr. Markus Preißner vom Institut für Handelsforschung (IfH) in Paris die Ergebnisse des ersten „Quarterly EPPA Business Surveys", an der sich rund 300 Unternehmen der Werbeartikelbranche aus fünf europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Niederlande) beteiligten.

 

Initiatoren der viermal im Jahr stattfindenden Markt- und Konjunkturumfrage sind der europäischen Branchenverband EPPA (European Promotional Products Association) und die ihm angeschlossenen nationalen Verbände. Ziel der Erhebungen ist es, die Markttransparenz zu erhöhen und die Professionalität der Werbeartikelbranche zu fördern. Die erstmalige Durchführung der Untersuchung offenbarte Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede der betrachteten Märkte.

 

Erste Ergebnisse der EPPA-Konjunkturumfrage finden Sie auf unserer Website

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Markus Preißner.

 

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4) Expertenumfrage zum Geschäftsklima im E-Commerce

Umfrage ECC Handel und Pangora GmbH

Im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts untersucht das am IfH angesiedelte E-Commerce-Center Handel in Zusammenarbeit mit der Pangora GmbH, welches Geschäftsklima derzeit im E-Commerce-Markt vorherrscht und welche Erwartungen die Online-Anbieter von Waren und Dienstleistungen an die Innovationskraft der Branche haben. Erhoben werden die Einschätzung über das Geschäftsklima des laufenden Jahres sowie Umsatzprognosen, Investitionsbereitschaft und Rekrutierungspläne für das Geschäftsjahr 2010. Die Expertenstudie wird jährlich durchgeführt und greift neben den kontinuierlichen Fragestellungen, die zur Trend-Abbildung dienen, auch aktuelle Fragestellungen auf.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an unserer Umfrage beteiligen würden. Für die Beantwortung der Fragen werden Sie ungefähr fünf Minuten benötigen. Allen Teilnehmern stellen wir gerne kostenlos eine Auswertung der Befragung zur Verfügung, nachdem die Erhebung abgeschlossen wurde.

 

Zur Umfrage gelangen Sie unter: www.umfragecenter.de/uc/Pangora

 

Die Ergebnisse der Befragung werden im Rahmen des 6. Pangora E-Commerce Kongresses am 27. Oktober 2009 im HVB-Forum in München vorgestellt.


Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Sonja Rodenkirchen.

 

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5) Die Nachnutzung von Warenhäusern: Potenziale bei hohen Risiken

Mit dem Aus der beiden Warenhausunternehmen Hertie und Karstadt stehen nun auch zahlreiche Standorte vor einer ungewissen Zukunft. Bereits im Vorfeld der Arcandor-Insolvenz dachten Akteure aus der Immobilienwirtschaft über Nachnutzungsmöglichkeiten von Warenhausimmobilien nach. Die vermeintlich hohe Attraktivität der Häuser ist jedoch in Abhängigkeit von der Lagequalität des Standorts unterschiedlich zu bewerten.

 

Diese Ansicht teilt auch Rüdiger Thräne, Geschäftsführer der Jones Lang LaSalle Retail GmbH, im Interview mit dem IfH für die aktuelle Ausgabe des „Handel im Fokus" III/2009. Im Gespräch wird deutlich, dass es keineswegs ein Musterkonzept für die Umnutzung einer Warenhausimmobilie gibt. Vielmehr sind die Objekte je nach Standort individuell zu betrachten. Nicht zuletzt aufgrund baustruktureller Hürden spielt die Finanzierung der Projektentwicklung eine entscheidende Rolle. Das Risiko des Projektentwicklers liegt in der Unsicherheit des nach dem Umbau erzielbaren Kaufpreises. Überdies bewertet Thräne die Option, Warenhäuser als Shopping-Center umzunutzen, aufgrund der meist ungeeigneten Flächenzuschnitte nur für wenige Objekte als realistisch.

 

Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des „Handel im Fokus" III/2009.

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Florian Bitter.

 

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6) Modern und informativ: Apotheken-TV überzeugt in der Praxis

Instore-TV kommt seit einigen Jahren auch in Apotheken verstärkt zum Einsatz. Für viele Verbraucher ist dieses Werbe- und Informationsmedium in der Apotheke jedoch noch ungewohnt, gerade ältere Kunden sind skeptisch. Eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung (IfH) in Zusammenarbeit mit der meditec GmbH zeigt, dass die TELE-Displays im Praxistest durchaus überzeugen können.

 

Die Untersuchung macht deutlich, dass Verbraucher, die mangels Erfahrung über kein klares Vorstellungsbild von Instore-TV in Apotheken verfügen, gegenüber diesem Medium zunächst eher skeptisch sind. Nachdem die Verbraucher Apotheken-TV live erleben, weicht die anfängliche Vermutung, die Monitore könnten unpersönlich wirken oder würden gar stören, einer zunehmenden Aufgeschlossenheit. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beurteilung von Instore-TV in Apotheken insbesondere von den gezeigten Inhalten abhängt. Je apothekenspezifischer und individueller diese sind, desto höher ist das Interesse der Verbraucher. Jedoch ist von den Apotheken auch zu berücksichtigen, dass die Anzahl der Monitore und die gezeigten Inhalte mit dem Gesamtkonzept der Apotheke abgestimmt sein müssen. Zu viele bewegte Bilder bringen nach Ansicht der Verbraucher Unruhe in die Apotheke und lenken ab.

 

Weitere Untersuchungsergebnisse und Grafiken bietet die IfH-Website.

 

Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema sind Sabrina Heckmann und Florian Bitter.

 

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7) Online-Handel in Deutschland - Rückblick auf das 16. EC-Forum

Logo des 16. EC-Forums "Online-Handel in Deutschland"

Über 150 Teilnehmer feierten am 6. Oktober 2009 gemeinsam mit dem ECC Handel dessen 10-jähriges Bestehen im Kölner Holiday Inn. Unter dem Motto "Online-Handel in Deutschland - Was war, was ist, was wird?" tauschten sich Insider der Branche über aktuelle Trends im Online-Handel aus und stellten ihre E-Commerce-Konzepte und Erfolgsstrategien vor. Auf dem Programm standen abwechslungsreiche Themen wie Mobile-Shopping, Social Commerce, Web-Shop-Optimierung, E-Payment und vieles mehr.

 

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Website des ECC Handel. Dort finden Sie auch die Präsentationen der Referenten, die zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen.

 

Zum Rückblick auf das 16. EC-Forum

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Kai Hudetz.

 

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8) Starke Stellung von Apotheken und Arzneimittelmarken

Der Arzneimittelmarkt hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Die Entlassung von OTC-Arzneimitteln aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung und die Freigabe der Preisgestaltung bei OTC-Produkten sind hierfür nur zwei Beispiele. Wie aber reagieren Konsumenten auf die Veränderungen im Apothekenmarkt? Unterliegen auch ihre Einstellungen einem ähnlich tiefgreifenden Wandel?

 

Eine aktuelle Befragung des Kölner Instituts für Handelsforschung (IfH) unter 450 Verbrauchern belegt zwei Trends. Erstens: Die Apotheke kann ihre Position als Einkaufsstätte für rezeptfreie Gesundheitsprodukte im Wettbewerb behaupten. Zweitens: Markenprodukte genießen auch weiterhin einen hohen Vertrauensvorschuss bei den Verbrauchern.

 

Ausführliche Informationen zur IfH-Studie und ausgewählte Grafiken

 

Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema sind Sabrina Heckmann und Dr. Markus Preißner.

 

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9) Zu guter Letzt...

Wir leben ja im Zeitalter der Kundensegmentierung. Zielgruppenspezifische Ansprache ist angesagt. Und so segmentieren Firmen ihre Kunden nach Alter, Geschlecht, Größe, Kaufkraft, Wohnort, Retourenquote usw. Gleiches gilt für Konsumentenstudien, wo gemeinhin die üblichen soziodemografischen Kriterien zur Unterscheidung herangezogen werden. Manchmal führt dies dann zu eher banalen Ergebnissen, bspw. dass Männer zwischen 20 und 30 häufiger studieren als Frauen ab 70, jedoch seltener auf Udo-Jürgens-Konzerte gehen.

 

Dass ein ungewöhnliches Segmentierungsmerkmal in Kombination mit unorthodoxen Fragestellungen interessante Ergebnisse produzieren kann, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Liason-Dangereuse.com und Glamour.de, bei der 2.000 Frauen nach ihren Wäschevorlieben gefragt wurden. Als Segmentierungsmerkmal wurde das Sternzeichen genutzt - mit erstaunlichen bis erschreckenden Resultaten. So sind beispielsweise Widder-Frauen die größten Wäsche-Junkies: 33 Prozent horten mehr als 30 Wäschesets in ihrem Kleiderschrank. Skorpion-Frauen sind hingegen so vernarrt in Spitze & Co, dass 48 Prozent für ein exklusives Wäscheset einen Monat lang auf Sex verzichten würden!!! Ein Zusammenhang, der sich so vielleicht nicht jedem erschliesst...

 

Den Astro-Guide finden Sie auf jeden Fall unter www.glamour.de

 

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Haben Sie Fragen zum Newsletter, Anregungen oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen: Dr. Kai Hudetz 

 

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