IfH-Newsletter, Juni-Ausgabe |
Köln, 09.06.2009 |
1) NEG-Umfrage 2009 - Wie kontrollieren Sie Ihre Erfolge im Internet?
3) Kunden zwischen Preis- und Qualitätsbewusstsein - das Personal als Schlüsselfaktor
4) Leitfaden zum IfH-Betriebsvergleich
5) Apothekenpersonal: Freundlichkeit, Kompetenz und Effizienz gefragt
6) Neue Veröffentlichungen zur Betriebswirtschaft in Apotheken
7) Near Field Communication-Services – Potenziale und Hemmnisse
Um den aktuellen Informationsbedarf von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verschiedenen Anwendungsfeldern des elektronischen Geschäftsverkehrs zu ermitteln, führt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) unter Federführung des E-Commerce-Center Handel bereits zum vierten Mal die Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk" durch. Der Online-Fragebogen kann innerhalb weniger Minuten ausgefüllt werden und gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihre Anforderungen und Wünsche zum E-Commerce zu übermitteln. Den Schwerpunkt der diesjährigen Studie bildet die Verwendung von Webanalysetools durch KMUs.
Als Dankeschön verlosen wir fünf Gutscheine von www.bol.de à 20,00 Euro. Außerdem erhalten alle Teilnehmer auf Wunsch eine kostenfreie Kurzauswertung der Studie. Die vollständigen Ergebnisse werden im Oktober 2009 veröffentlicht.
Nutzen Sie die Gelegenheit, das Informationsangebot des NEG mitzubestimmen und beteiligen Sie sich an der Umfrage "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk"!
Ihre Ansprechpartnerin zur NEG-Studie ist Aline Eckstein.
Zum dritten Mal in Folge veranstalten die Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) und das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) das Sommercamp.
Vom 12.-14. Juli wird im Tagungshotel Brenner‘scher Hof in Köln Managementwissen kompakt für Handelsvertreter und Mitarbeiter aus Handelsvertretungen mit Führungsverantwortung angeboten. Die Teilnehmer lernen mit wachsender Komplexität, höherem wirtschaftlichen Druck und neuen Risiken umzugehen, Entscheidungen aus unternehmerischer Sicht richtig zu treffen, eigene Konzepte zu entwerfen und Kosten- und Leistungsstrukturen des Unternehmens aus verschiedenen Blickwinkeln besser zu beurteilen.
Auf dem Programm stehen u.a. Zeit-, Selbst- und Stressmanagement, die Erarbeitung eines Businessplans für eine Handelsvertretung, ein Best Practice-Beispiel aus der Praxis, die richtige Rechtsform für die Handelsvertretung, die Übernahme einer Vertretung aus dem Ausland, wie man sich auf Bankengespräche richtig vorbereitet und Kennzahlen für die tägliche Praxis.
Anmeldungen bei Petra-Sabine Ullrich unter www.cdh.de in der Rubrik cdh-aktuell.
Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Andreas Kaapke.
Neben das ausgeprägte Preisbewusstsein der Konsumenten tritt in zunehmendem Maße deren Bedürfnis nach einer freundlichen und fachkundigen Beratung beim Einkauf. Auch in der Gunst von Möbelhausbesuchern stehen diese Merkmale hoch im Kurs. Dabei ist es nicht vorrangig die "Geiz ist geil"-Mentalität der Konsumenten, sondern vielmehr ein als fair empfundenes Preis-Leistungsverhältnis, das über den Kauf entscheidet. Der Eindruck von überzogenen Preisen oder Provisionsgier kann zum Kundenverlust führen. Vor diesem Hintergrund stehen die Unternehmen einerseits vor der Herausforderung, die Preisbereitschaft potenzieller Kunden einzuschätzen und somit optimal auszuschöpfen. Gleichzeitig bietet sich die Chance, die Kundenbindung und Preisbereitschaft der Kunden auf andere - qualitätsorientierte - Weise zu erhöhen. Eine zentrale Bedeutung erlangen in diesem Zusammenhang die Mitarbeiter, welche durch ein kompetentes und vertrauenswürdiges Auftreten hierzu erheblich beitragen können.
Weitere Informationen zu diesem Thema
Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Nina Kleber.
Das Controlling zählt zu den wichtigsten Aufgaben in einem Unternehmen und muss in sämtlichen Phasen der Unternehmensführung präsent sein, in der Planungsphase genauso wie im Rahmen der Analyse und der Kontrolle.
So hat eine Befragung des IfH von mehr als 300 Unternehmen im vergangenen Jahr gezeigt, dass rund 90 Prozent Controllingmaßnahmen als wichtig bzw. sehr wichtig erachten. Besonders positiv wurde hierbei der Betriebsvergleich bewertet, der Unternehmen umfassende Benchmarking- und Zeitreihenuntersuchungen ermöglicht.
Als einer der führenden Anbieter von Betriebsvergleichen und Benchmarkinguntersuchungen in Deutschland hat das IfH einen aktuellen Leitfaden entwickelt, der über die Funktionalitäten des IfH-Betriebsvergleichs und die einzelnen Schritte von der Anmeldung bis zur Auswertung informiert.
Der Leitfaden zum IfH-Betriebsvergleich als Download
Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Sarah Trosky.
Wer eine Apotheke aufsucht, der möchte vor allem kompetent und freundlich beraten werden. So hat eine vom Kölner Institut für Handelsforschung (IfH) durchgeführte Befragung von 230 Verbrauchern ergeben, dass über 90 % die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die Kompetenz der Beratung als wichtig oder sehr wichtig erachten. Andere Merkmale, wie beispielsweise die Gestaltung der Offizin oder Kundenkarten, sind den Verbrauchern weit weniger wichtig. Bei Sonderangeboten und Aktionspreisen gibt sogar nur jeder zweite Befragte an, dass ihm diese bei der Apothekenwahl wichtig sind.
Den Umfrageergebnissen zufolge zählt der "Faktor Mensch" zu den zentralen Erfolgsfaktoren einer Apotheke. Dies spiegelt sich auch auf der Kostenseite wider: Mit 63,8 % der Gesamtkosten stellen die Personalkosten gemäß den aktuellen Betriebsvergleichsergebnissen des IfH den größten Kostenblock einer Apotheke dar. Bezogen auf den Bruttoumsatz ergibt sich ein Personalkostenanteil von 14,3 %.
Weitere Informationen zu diesem Thema
Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Sabrina Heckmann.
Der Deutsche Apotheken Verlag hat in diesen Wochen zwei neue Veröffentlichungen zur Betriebswirtschaft in Apotheken herausgebracht.
Müller-Bohn richtet sich mit dem Buch "Betriebswirtschaft für die Apotheke" insbesondere an das pharmazeutische Personal in Apotheken und versucht die Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) in Apotheken auf die Besonderheiten der Betriebswirtschaft vorzubereiten. Dabei streift er alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen. Hervorzuheben sind die Kurzzusammenfassungen und kleinen Übungen, die das Geschriebene nochmals plastisch und selbst erlernbar machen.
Hüsgen und Strobel widmen sich dem Themenkomplex "Apothekenmanagement mit Kennzahlen - Instrumente zur Analyse, Planung und Kontrolle". Alle wichtigen Kennahlen zur Steuerung einer Apotheke werden erklärt und die Zusammenhänge zwischen diesen dargelegt. Am Beispiel der fingierten, aber durchaus realistischen Rheingold-Apotheke erläutern die beiden Autoren, wie ein Apothekenleiter auf die Entwicklung der Kennzahlen reagieren kann, um seine betriebswirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern. Beide Bücher sind uneingeschränkt empfehlenswert und zu beiden Büchern hat das IfH Rezensionen verfasst.
Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Andreas Kaapke.
Das Handy entwickelt sich mehr und mehr zu einem Multifunktionsgerät, so dass zukünftig auch das Bezahlen mit dem Handy überall möglich sein soll. Kunden und Mobilfunkbetreiber erwarten den Durchbruch von Near Field Communication (NFC), eine drahtlose Übertragungstechnologie, die auf RFID basiert.
Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company zeigt die Chancen mobiler NFC-Services auf, wobei zukünftig sensible Informationen wie Kreditkartennummern oder Kontodaten per Handy weitergegeben werden können. Neben der Datenübertragung via NFC ist vor allem die Datensicherheit und Speicherung wichtig. Dies soll die neue Generation von SIM-Karten, die auf UICC-Standard basieren, gewährleisten. Somit eignet sich NFC zur Unterstützung verschiedener kontaktloser Services und ermöglicht einen Austausch von Informationen mit mobilen Endgeräten. Für den Handel sind insbesondere die Möglichkeiten im Bereich des Mobile Payments und des Mobile Marketings von Belang.
Weitere Informationen hierzu und eine Kurzzusammenfassung der Studie
Ihr Ansprechpartner zum Thema "Near Field Communication" ist Dr. Kai Hudetz

Seit Jahren verliert der nichtorganisierte Facheinzelhandel an Bedeutung, Fachgeschäfte in nahezu allen Branchen sind in Kooperationen organisiert. Dabei ist eine zunehmende Annäherung der zentralen Kooperationsformen Verbundgruppe und Franchisesystem zu beobachten. So bildet innerhalb der Verbundgruppenarbeit der gemeinsame Einkauf nicht mehr den alleinigen Mittelpunkt. Vielmehr zeichnen sich die Verbünde durch eine hohe Markt- und Dienstleistungsorientierung und einen wachsenden Verbindlichkeitsgrad zentralseitiger Vorgaben aus. Die in der Regel eher straff organisierten Franchisesysteme schlagen tendenziell die gegensätzliche Richtung ein. Um das unternehmerische Potenzial der Franchisenehmer vor Ort optimal zu nutzen, räumen sie diesen höhere Freiheitsgrade und Partizipationsmöglichkeiten ein. Beide Kooperationssysteme stehen somit stets vor der Herausforderung, eine optimale Balance zwischen der Sicherstellung von Verbindlichkeit einerseits und der Wahrung von Selbstständigkeit und Unternehmergeist andererseits herzustellen.
Ihre Ansprechpartnerinnen zu diesem Thema sind Nina Kleber und Barbara Unterbusch.
Essen Sie gerne Lauch oder ähnliches Gemüse? Dann haben Sie Pech: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die diesbezüglichen Preise von April 2008 bis April 2009 um fast 30 Prozent gestiegen. Ein Blick auf die veröffentlichten Zahlen macht aber auch deutlich, dass der vielfach kolportierte Spruch "Alles wird teurer" bei weitem nicht stimmt. So sanken im Vergleichszeitraum die Preise für Notebooks um 19 Prozent und für Fernseher gar um 25 Prozent.
Aber auch im Nahrungsmittelbereich gibt es gravierende Unterschiede: Während die Bratwurst im April 2009 durchschnittlich 6,4 Prozent teurer war als im Vorjahresmonat, sank der Preis für Quark um fast ein Viertel, auch Weintrauben waren um 12 Prozent billiger. Insgesamt lag die Inflationsrate bei 0,7 Prozent. Durch eine Verschiebung des Speiseplans vom Lauch hin zu den Trauben kann die persönliche Belastung jedoch offensichtlich weiter reduziert werden...
Haben Sie Fragen zum Newsletter, Anregungen oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen: Dr. Kai Hudetz
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