IfH-Newsletter, Februar-Ausgabe |
Köln, 09.02.2010 |
1) e-KIX: Online-Konjunkturindex prognostiziert Wachstum in 2010
2) Über die Hälfte der Deutschen vertraut dem LEH -
trotz des Verdachts illegaler Preisabsprachen
3) Gesundheitsexperten nehmen Apothekensterben in Kauf
4) Sortimentsbuchhandel: Wie entwickelt sich der Mittelstand?
5) Private Labels: Sind Handelsmarkenkäufer die loyaleren Kunden?
6) Was der Kunde nicht kennt, mag er nicht
7) Werbeartikelbranche: Individualität und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung
Skifahrer und Snowboarder: Ihre Meinung ist gefragt!
Ein Blick aus dem Fenster verrät: Es ist Winter, für viele Skifahrer und Snowboarder die schönste Zeit des Jahres. Bevor die Saison mit der ersten Abfahrt beginnt, steht eine kritische Überprüfung der Ausrüstung und nicht selten ein Einkauf im Sportgeschäft auf dem Programm. Uns interessiert, wo Sie einkaufen und welche Marken Sie bevorzugen.
Sie sind begeisterter Skifahrer und/oder Snowboarder? Dann nehmen Sie an unserer Umfrage teil! Zu gewinnen gibt es einen von drei Amazon-Gutscheinen im Wert von 20 Euro.
Sie kennen weitere Wintersportler? Schicken Sie den Link doch auch an Freunde und Bekannte weiter!
Der im Januar 2010 erstmalig erhobene ECC-Konjunkturindex Handel in Zusammenarbeit mit Tradoria und Trusted Shops (e-KIX) wurde seitens des deutschen Online-Handels sehr gut aufgenommen: Über 1.500 Betreiber von Online-Shops unterschiedlichster Branchen und Unternehmensgrößen aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich bisher registriert, 763 nahmen an der ersten Umfrage teil.
Die Ergebnisse zur aktuellen Lage im Online-Handel zeigen ein differenziertes Bild: Ein gutes Drittel der Befragten bewertet den Online-Umsatz dieses Monats positiv, ein knappes Drittel negativ, ein Drittel eher neutral. Daraus ergibt sich ein leicht positiver Indexwert von 100,8 (100 = neutral). Die Erwartungen für das gesamte Jahr 2010 sind eindeutig positiv: Zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass der Online-Umsatz im Jahr 2010 weiter steigen wird (Indexwert von 137,5).
Die Befragung soll das Informationsdefizit zum Entwicklungspotenzial des deutschen Online-Handels beseitigen. Betreiber von Online-Shops können sich weiterhin an der kurzen Umfrage beteiligen. Alle Teilnehmer erhalten die monatlichen Ergebnisse des e-KIX und die Spezialauswertung kostenfrei. Letztere analysiert branchen- und größenspezifische Unterschiede in der Entwicklung des Online-Handels.
Weitere Informationen zum e-KIX
Ihre Ansprechpartnerin ist Aline Eckstein.
Der Verdacht lautet: illegale Preisabsprachen. Sollte sich dieser bestätigen, drohen den betreffenden Handelsketten - darunter Rewe, Metro und Edeka - empfindliche Geldstrafen. Zusätzlich gefährden Negativ-Schlagzeilen das Vertrauen der Konsumenten in die betroffenen Handelsunternehmen. Sie bergen die Gefahr einer Kaufzurückhaltung und resultierender Umsatzrückgänge.
Die Institut für Handelsforschung GmbH führte nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe eine Konsumentenbefragung durch - 470 Personen wurden zu ihrem Vertrauen in den deutschen Lebensmitteleinzelhandel befragt. Die Ergebnisse zeigen: Der Vertriebsweg scheint für das Urteil nicht ausschlaggebend. Während einige Händler in der Gunst des Verbrauchers zu stehen scheinen, schneiden andere bei der Vertrauensfrage deutlich schlechter ab.
Weitere Informationen und Befragungsergebnisse
Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Konsumentenverhalten ist Barbara Unterbusch.
Jede dritte Apotheke in Deutschland steht gegenwärtig vor dem Aus. Dieses Resümee zieht die Institut für Handelsforschung GmbH (IfH) aufgrund ihres jährlich durchgeführten Betriebsvergleichs für Apotheken. Würden aktuelle Forderungen einiger Gesundheitsexperten durchgesetzt, könne mehr als die Hälfte der Apotheken nicht mehr rentabel arbeiten. Besonders gefährdet seien Apotheken auf dem Land.
Zurzeit machen 37 Prozent der 400 am Betriebsvergleich teilnehmenden Apotheken über das Jahr hinweg Verluste. Betroffen sind alle Apotheken unabhängig von ihrer Lage: in Städten und Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern ebenso wie auf dem Land. Ihr dauerhafter Fortbestand ist unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten mehr als fraglich.
Ausführliche Ergebnisse der Analyse
Ihr Ansprechpartner ist Dr. Markus Preißner.
Wie wirkt sich die Größe eines Unternehmens auf das Betriebsergebnis aus?
Ab welchen Umsatzzahlen lohnen sich Investitionem in einen attraktiveren Standort?
Hängt der Umsatz pro Kunde mit der Ortsgröße zusammen?
Fundierte Antworten zur betriebswirtschaftlichen Situation mittelständischer Buchhandlungen bietet die neue CD-ROM des Betriebsvergleichs 2008. Die Kennzahlen von fast 200 Buchhandlungen liefern eine umfangreiche Zahlenbasis für die betriebliche Analyse, Planung und Kontrolle. Die Daten sind nach Betriebsgröße und Standortmerkmalen gegliedert und zeigen, über welche Erfolgsfaktoren Sie die Rentabilität eines Unternehmens steigern können.
Ein Ergebnis: Das Angebot an Nonbook-Artikeln nimmt mit steigender Ortsgröße ab. Dagegen ist der Anteil der Werbekosten am Umsatz mit durchschnittlich 1,3 Prozent relativ unabhängig von der Einwohnerzahl des Standorts.
Die aktuelle CD-ROM ist, aufgeschlüsselt nach einzelnen Branchen oder als Themenpaket für alle Branchen des Einzel- bzw. Großhandels, über unseren Shop erhältlich.
Weitere Informationen zu Betriebsvergleich & Controlling
Ihre Ansprechpartnerin zur CD-ROM ist Michaela Lehmacher-Schantz.
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Welchen zukünftigen Herausforderungen müssen sich Bau- und Heimwerkermärkte stellen?
Welche Rahmenbedingungen werden die Branche bestimmen?
Welche Strategien sollten verfolgt werden?
Antworten liefert Ulrich Eggert in einer umfrangreiche Studie zur Zukunft der B+H Märkte in Deutschland. Die Thesen des kostenlosen Papiers zum gleichen Thema wurden verfeinert und umfangreich kommentiert. 250 farbige ganzseitige Präsentationscharts ergänzen die umfangreiche Studie.
Die "Zukunft der B+H Märkte in Deutschland" kann ab 385 Euro über die Institut für Handelsforschung GmbH per Fax oder per E-Mail bezogen werden.
Private-Label-Produkte sind aus den Regalen des Handels nicht mehr weg zu denken – ebenso wenig wie aus den Einkaufskörben der Verbraucher. Der steigende Umsatzanteil von Handelsmarken wirkt sich direkt auf den Unternehmenserfolg aus: Da der Handel das Absatzrisiko übernimmt und die Kommunikationsaufwendungen der Industrie wegfallen, liegen die Margen für Handelsmarken meist über denen eines vergleichbaren Markenartikels.
Ein weiterer Vorteil des Angebotes von Handelsmarken liegt in ihrer Exklusivität. Ein Konsument der ein bestimmtes Private Label Produkt kaufen möchte, ist – anders als bei einem ubiquitären Markenartikel – zwangsläufig an einen Händler gebunden. Es stellt sich die Frage: Sind Handelsmarkenkäufer die loyaleren Kunden?
Weitere Informationen zum Thema Handelsmarken
Ihre Ansprechpartnerin ist Barbara Unterbusch.
Je unbekannter ein Shop, desto schlechter sein Ansehen – dies zeigt der aktuelle ECC-Shopmonitor Spezial. Eher unbekannte Unternehmen landen im Imageranking auf den hinteren Plätzen, obwohl sie bei bestehenden Kunden einen guten Gesamteindruck hinterlassen. Klassisches Dilemma: Je weniger Kunden, desto geringer ihr positiver Einfluss auf das Image des Unternehmens in der Gesamtbevölkerung. Das abgeschwächte Ansehen sorgt für weniger Neukunden: Die wiederum könnten das Image positiv beeinflussen.
Welche Online-Shops eine besonders hohe Reichweite haben, sehen Sie im aktuellen ECC-Shopmonitor Spezial. Das vierteljährliche Ranking zu vertiefenden Fragestellungen der Imagebildung wird in Zusammenarbeit mit Mücke, Sturm & Company erstellt.
Weitere Informationen zum ECC-Shopmonitor Spezial
Ihre Ansprechpartnerin ist Sonja Rodenkirchen.
Nur wer auf nachhaltige und individuelle Kundenlösungen setzt, kann zu Zeiten einer stagnierenden oder sogar rückläufigen Werbeartikelnachfrage noch erfolgreich sein. So lautet das Fazit einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IfH) unter 500 Werbeartikelherstellern und -händlern in sieben europäischen Ländern.
Rund drei Viertel (73 Prozent) der Befragten schätzen, dass die Marktbedeutung umweltfreundlicher Werbeartikel weiter steigen wird. Schon jetzt ist das Thema Nachhaltigkeit für jedes dritte Unternehmen von hoher Bedeutung.
Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit
Ihr Ansprechpartner ist Dr. Markus Preißner.
Das Thema Abmahnung hat nicht an Brisanz verloren. Unzureichende Widerrufsbelehrung, falsche Preisangaben oder fehlerhafte Angaben im Impressum bieten Abmahnern immer wieder Angriffsfläche. Umso wichtiger, dass Online-Händler stets die aktuellen Gesetze kennen. Viele Shop-Betreiber sind bei Rechtsfragen verunsichert und haben insbesondere bei der praktischen Umsetzung Probleme.
Rechtsanwalt Rolf Becker, Partner der Kanzlei Wienke & Becker in Köln, gibt in der Video-Interviewreihe mit Dr. Kai Hudetz einen umfassenden Überblick über die aktuelle Rechtslage im Online-Handel. Er bietet Händlern praktische Tipps, wie sie mit den gesetzlichen Vorgaben umgehen sollten. Der erste Teil der Videoreihe behandelt die Themen Widerrufsrecht, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), Preisangaben und Lieferfristen.
Zum ersten Teil der Video-Interviewreihe unter www.ecc-handel.de
Das Weihnachtsgeschäft beflügelte den Einzelhandel: Der Umsatz stieg im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 11 Prozent, im Dezember um 8 Prozent. An der Spitze lag der Schuheinzelhandel mit einer Zunahme von 22 Prozent. Sie wundern sich? Nun, diese Meldung ist fast 50 Jahre her. Die dargestellten Steigerungen erhob der Betriebsvergleich des IfH im Weihnachtsgeschäft 1960 gegenüber 1959.
Die in vielen Branchen gemessenen Steigerungsraten zeigen, dass damals von der inzwischen häufig beklagten Sättigung noch keine Rede sein konnte: Uhren-, Juwelen-, Gold- und Silberwareneinzelhandel +14, Sortimentsbuchhandel +14, Textileinzelhandel +7 und Lebensmittelhandel immerhin noch +5 Prozent. Davon können die meisten Einzelhändler 2010 leider nur träumen. Jaja, die gute alte Zeit….
(Quelle: Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung, 13. Jg. (1961), N. 85., S. 958.)
Haben Sie Fragen zum Newsletter, Anregungen oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen: Dr. Kai Hudetz
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