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Institut für Handelsforschung GmbH
Dürener Str. 401 b
D-50858 Köln

Tel.: (+49) 0221 943607-10

Fax: (+49) 0221 943607-99

E-Mail: info@ifhkoeln.de

IfH-Newsletter, August-Ausgabe 2008

Köln, 07.08.2008

Übersicht der Meldungen

1) Josef Sanktjohanser neuer Präsident der Fördergesellschaft des IfH

2) Jahresbetriebsvergleich für den Schuheinzelhandel 2007 - jetzt auf CD-ROM

3) Gütesiegel Apotheke - Experten diskutierten am "Weißen Tisch" des IfH

4) Sprachliche und kulturelle Hürden von der Apotheke nahezu gemeistert

5) Erfolgreich handeln über eBay und Co. - Praxisveranstaltung in Köln

6) NEG-Umfrage zum Informationsbedarf von KMU gestartet

7) Die Verbundgruppe als Überlebensstrategie für den Naturkostfachhandel

8) Personalisierung und Individualisierung von Coupons

9) Zu guter Letzt ...

 

1) Josef Sanktjohanser neuer Präsident der Fördergesellschaft des IfH

Foto von Josef Sanktjohanser, Präsident der Fördergesellschaft

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Fördergesellschaft des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln am 7. Juli standen die Wahlen des Präsidiums. Nach 12-jähriger Amtszeit wollte sich Hermann Franzen als Präsident der Fördergesellschaft zurückziehen. Professor Reinartz dankte Herrn Franzen herzlich für sein langjähriges Engagement als Präsident der Fördergesellschaft und hob seine großen Verdienste in den zahlreichen Ehrenämtern, unter anderem als HDE-Präsident und als Präsident der IHK Düsseldorf, hervor, die mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und dem Bundesverdienstorden Erster Klasse gewürdigt wurden. Sein Vorschlag, Herrn Franzen zum Ehrenpräsidenten der Fördergesellschaft zu ernennen, wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen.


Der Nachfolger von Herrn Franzen im Amt des HDE-Präsidenten, Herr Josef Sanktjohanser (siehe Geleitwort in Heft I/2008 des Handel im Fokus), Mitglied des Vorstands der Rewe Group, erklärte sich bereit, das Amt des Präsidenten der Fördergesellschaft zu übernehmen. Die Wahl erfolgte einstimmig. In einer kurzen Ansprache hob Herr Sanktjohanser hervor, dass er das Amt aufgrund seiner großen persönlichen Nähe zum IfH trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen durch Haupt- und Ehrenamt gerne wahrnehme. Er möchte mithelfen, das Institut erfolgreich als HDE-nahe Institution zu positionieren.

 

Näherere Informationen und Bilder der Mitgliederversammlung

 

Ihr Ansprechpartner zur Fördergesellschaft ist Dr. Kai Hudetz

 

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2) Jahresbetriebsvergleich für den Schuheinzelhandel 2007 - jetzt auf CD-ROM

Der mittelständische Schuhfachhandel hat im Jahr 2007 erneut mit einem betriebswirtschaftlichen Minus abgeschlossen. Für die Teilnehmer am Jahresbetriebsvergleich ergab sich nach Berechnungen des Instituts für Handelsforschung eine gegenüber dem Vorjahr zwar etwas günstigere, insgesamt aber doch unzureichende
betriebswirtschaftliche Situation. Damit setzt sich die in den letzten Jahren beobachtete negative Ertragslage weiter fort. In die Auswertung für das Jahr 2007 flossen die Daten von bundesweit knapp 200 Schuhfachhändlern ein.

 

Die Durchschnittergebnisse des Schuhfachhandels für das Jahr 2007 sind jetzt in Form einer CD-ROM als Branchendokumentation beim IfH erhältlich. Die ausgewiesenen Kennzahlen umfassen die Kostenstruktur, Leistungskennzahlen wie Personal-, Raum- und Lagerleistung sowie die Ertragslage (Betriebshandelspanne und Betriebsergebnis). Anhand dieser Daten lässt sich die Branche gut analysieren. Die CD-ROM ist in zwei Ausführungen erhältlich: als Ein-Jahres-Dokumentation mit der Gliederung der Daten nach Betriebsgrößenklassen, Ortsgrößenklassen und Geschäftslagen zum Preis von 88 € sowie als Mehrjahresdokumentation mit der Entwicklung der Branchendurchschnitts im Zeitablauf (ohne Größenklasseneinteilung) zum Preis von 98 €.

 

Ihr Ansprechpartner zum Betriebsvergleich des Schuhfachhandels ist Nicolaus Sondermann.

 

Die CD-ROM können Sie bei Michaela Lehmacher-Schantz oder direkt über unseren Online-Shop bestellen.

 

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3) Gütesiegel Apotheke - Experten diskutierten am "Weißen Tisch" des IfH

„Die Apotheken beraten schlecht - daran hat sich seit Jahren leider nichts geändert", so eröffnet die Stiftung Warentest ihre Juli-Ausgabe. Das Urteil der Warentester ist eines unter vielen, andere Untersuchungen stellen Apotheken ein gutes Zeugnis aus. Unklar ist, wie die Marktbeteiligten die negativen und positiven Meldungen zur Qualität in Apotheken insgesamt einordnen.

 

Das Institut für Handelsforschung hat diese Frage aufgegriffen und sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der Weiße Tisch am IfH" mit Experten diskutiert. In der Analyse waren sich die Beteiligten dabei weitgehend einig: „Die öffentlichen Apotheken in Deutschland werden von den Verbrauchern als Gütesiegel wahrgenommen, aber der Vertrauensvorschuss könnte bald aufgezehrt sein", fasst Dr. Andreas Kaapke, Geschäftsführer des Instituts und Moderator der Veranstaltung, die Beiträge der Teilnehmer zusammen. Uneinig zeigten sich die Diskutanten hingegen bei Ansätzen zur Lösung dieses Problems.

 

Weitere Informationen zum "Weißen Tisch am IfH"

 

Ihre Ansprechpartnerin zur Veranstaltungsreihe ist Sabrina Heckmann.

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4) Sprachliche und kulturelle Hürden von der Apotheke weitestgehend gemeistert

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist in kaum einem Bereich von so großer Bedeutung wie im Gesundheitssektor. Wie eine explorative Studie der Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution und des Competence Center Demographie am IfH den Apotheken attestiert, ist die Integration türkischer Mitbürger durchaus gelungen. Rund 98% der befragten türkischen Bürger nutzen deutsche Apotheken zur Deckung ihres Arzneimittelbedarfs und beurteilen die Verkaufsstätte mit hohen Zufriedenheitswerten. Dennoch täuschen die Ergebnisse nicht über - vor allem bei älteren Migranten - vorhandene Sprachbarrieren hinweg.


Lesen Sie mehr über die Bewertung der Apotheke in Deutschland aus Sicht der türkischen Mitbürger und die Notwendigkeit der Unterstützung von Integration durch Handelsunternehmen.


Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema sind Dr. Markus Preißner und Alexandra Knob.

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5) Erfolgreich handeln über eBay und Co. - Praxisveranstaltung in Köln

Der Online-Marktplatz eBay stellt in Deutschland noch immer die bedeutendste und reichweitenstärkste Vertriebsplattform im Internet dar. Vor allem kleinen Unternehmen bietet die Plattform einen einfachen und schnellen Zugang zum Online-Handel. Jedoch mussten sich insbesondere gewerbliche eBay-Händler in der letzten Zeit auf zahlreiche Änderungen einstellen, wie z. B. das im Februar dieses Jahres eingeführte neue Gebührensystem.

 

Am 3. September 2008 findet ab 15.00 Uhr das 14. EC-Forum "Erfolgreich handeln über eBay und Co. - Profitieren Sie von Erfahrungen Anderer!" am IfH in Köln statt. Die Veranstaltung zeigt kleinen und mittleren Unternehmen, wie sie eBay und andere Alternativen optimal als Vertriebskanal für sich nutzen können. Darüber hinaus werden die rechtlichen Grundlagen besprochen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich fundiert und umfassend im Rahmen dieser Informationsveranstaltung zu informieren!

 

Weitere Informationen zum 14. EC-Forum

 

Ihre Ansprechpartnerin zu dieser Veranstaltung ist Katja Poser.

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6) NEG-Umfrage zum Informationsbedarf von KMU gestartet

Das Internet ist zentral für viele Geschäftsprozesse geworden. Dennoch haben insbesondere kleine und mittlere Unternehmen häufig noch Informationsdefizite, wenn sie z. B. Webseiten kundenfreundlich gestalten wollen. Unter Federführung des E-Commerce-Center Handel führt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) deshalb ab 1. Juli 2008 zum dritten Mal die Erhebung "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk" durch. Neben dem Stand der Internetnutzung stehen auch Aspekte des Web 2.0 im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Befragung wird vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag, vom Zentralverband des Deutschen Handwerks und vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. unterstützt. Sie dient dazu, das Leistungsangebot des Netzwerkes optimal an den Bedürfnissen der Zielgruppe auszurichten. Ihre Meinung zählt!

 

Die Befragung läuft bis zum 31. August 2008. Der Online-Fragebogen kann innerhalb weniger Minuten ausgefüllt werden. Befragungsteilnehmer erhalten auf Wunsch eine kostenlose regionale Sonderauswertung. Die ersten Ergebnisse werden vorraussichtlich im Oktober veröffentlicht.

 

Zur Online-Umfrage

 

Ihr Ansprechpartner zur NEG-Umfrage ist Dr. Kai Hudetz 

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7) Die Verbundgruppe als Überlebensstrategie für den Naturkostfachhandel

Paradoxerweise führt der seit Jahren anhaltende Bioboom zunehmend mehr traditionelle Naturkostfachgeschäfte an den Rand ihrer Existenz. Immer weniger haben sie der Übermacht der großen Lebensmittelketten mit Biosortiment und den filialisierten Bioanbietern entgegenzusetzen. Eine Stärkung ihrer Marktposition können die Fachhändler nur durch Kooperation erreichen.

 

In Abstimmung mit einer Gruppe von Naturkostfachhändlern beschäftigt sich das IfH daher aktuell mit der Konzeption einer Verbundgruppe für den Naturkostfachhandel. Der Prozess umfasst die Definition von Leitbild, Zielen, Strategie und Leistungen sowie von Beitrittskriterien, Rechtsform und Systemorganisation der Gruppe. Im Rahmen des Konzeptionsprozesses wurde dabei schnell klar, dass die Verbundgruppe mehr leisten muss als eine Bündelung des Einkaufs. Vielmehr fordern die Händler Unterstützung im Bereich Marketing und streben eine Positionierung als Qualitäts- und Innovationsführer an.

Weitere Informationen zu diesem Thema

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema ist Nina Kleber.

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8) Personalisierung und Individualisierung von Coupons

Personalisierung und Individualisierung von Coupons

Coupons gelten als wichtiges Instrument der Kundenbindung. Ralf Wierich zeigt in seiner aktuell erschienen Dissertation auf, wie Handelsunternehmungen individualisierte bzw. personalisierte Coupons erfolgreich einsetzen können. Da Handelsunternehmen durch Kundenkartenprogramme zunehmend einen hohen Informationsstand über ihre Kunden besitzen, stellt sich die Frage, welche Wirkungen von auf dieser Informationsbasis personalisierten und individualisierten Maßnahmen auf die Kundenbindung ausgehen. Diese Wirkungen stehen daher im Mittelpunkt der theoretischen und empirischen Untersuchung. Der Alternativenraum von Handelsunternehmen bei der Personalisierung und Individualisierung von Coupons wird aufgezeigt und ein Überblick über den Stand der Forschung gegeben. Darauf basierend wird Wirkungsmodell zur Erklärung der Kundenbindungswirkung von personalisierten und individualisierten Coupons entwickelt und empirisch getestet. Dabei wird auch die Heterogenität der Konsumenten in ihrer Reaktion auf den Coupon berücksichtigt.

 

Ralf Wierich war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Handel und Distribution der Universität zu Köln und arbeitet heute als Unternehmensberater. Seine Dissertation ist als Band 102 der von Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn herausgegebenen Schriften zur Handelsforschung erschienen und kann auch über das IfH bezogen werden.

 

Nähere Informationen finden Sie im IfH-Online-Shop

 

Ihre Ansprechpartnerin zur Studie ist Michaela Lehmacher-Schantz

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9) Zu guter Letzt...

Jahre wie diese mit sportlichen Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft und der Olympiade bergen die Gefahr, dass die wirklich wichtigen Termine in den Hintergrund gedrängt werden. Oder haben Sie am 7. Juli den Tag der Handtasche gefeiert? Die Designerin Karen Ly hat diesen Ehrentag für das wichtigste Accessoire der Frau ins Leben gerufen. Ohne Zweifel handelt es sich um ein höchst emotionales Produkt. Kaum ein Thema rund um die Handtasche, das im Taschenblog nicht online intensiv diskutiert wird - sei es die Farbe, die Ausstattung oder die Größe (laut dortiger Umfrage bevorzugen 38 % der Frauen eine große Handtasche).

 

Die Vielfalt ist unermesslich: Auf eBay werden alleine in Deutschland täglich knapp 30.000 Handtaschen verschiedenster Art angeboten. Frau muss ja für unterschiedliche Gelegenheiten gerüstet sein! Für diejenigen Herren, die meinen, eine Handtasche für mehrere Hundert Euro sei teuer, eine kleine Zusatzinformation: die vermutlich teuerste Handtasche der Welt, eine japanische Platintasche mit Diamanten, wird für 1,63 Mio. US-$ angeboten. Da ist die limitierte Auflage von 30 Louis Vuitton-Taschen für je 48.000 US-$ schon eher etwas für Schnäppchenjäger...

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Haben Sie Fragen zum Newsletter, Anregungen oder Kritik? Lassen Sie es uns wissen: Dr. Kai Hudetz 

 

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