Die Branchenstrukturanalyse dient als Analyseraster um die Branchenattraktivität als wesentliche Bestimmungsgröße für das Gewinnpotenzial und die Rentabilität zu ermitteln. Dabei kommt der Branche, ihrer Abgrenzung und ihrer Struktur eine entscheidende Rolle zu. Innerhalb der Branche beeinflusst die Wettbewerbsposition eines Unternehmens dessen Rentabilität. Unabhängig von der Branche ist dies ein wesentlicher Faktor für die Gewinnmöglichkeit. Branchenstruktur und Wettbewerbsposition sind zudem dynamisch und unterliegen dem Wandel von Branchen im Zeitverlauf. Unter anderem sind folgende Aspekte von Bedeutung:
- Wie haben sich die Umsätze in der Branche entwickelt?
- Wie sehen die Handelsstrukturen in vergleichbaren Branchen aus?
- Welche Effizienz und Effektivität weisen Werbemaßnahmen auf?
- Welche Stärken und Schwächen hat ein Unternehmen gegenüber den Wettbewerbern?
Einflussfaktoren auf die Branchenstruktur sind die Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern, Bedrohung durch neue Anbieter, Verhandlungsstärke der Lieferanten und der Abnehmer sowie die Bedrohung durch Ersatzprodukte. Je stärker die Bedrohung durch diese Wettbewerbskräfte ist, desto unattraktiver ist die betrachtete Branche und desto schwieriger ist es, einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Der Bereich Betriebsvergleich und Controlling setzt Branchenstrukturanalysen auch bei der Implementierung neuer Betriebsvergleiche ein.
Ihre Ansprechpartner:
-
-
Dipl.-Vw. Dagmar Rösgen-Feier (BV)
d.feier@ifhkoeln.de
0221-943607-30
>> Weitere Informationen zum Ansprechpartner
-
-
Dipl.-Kfm. Nicolaus Sondermann (BV)
n.sondermann@ifhkoeln.de
0221-943607-34
>> Weitere Informationen zum Ansprechpartner
