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„Wo und wie der Umsatz gemacht wird, spielt keine Rolle“ – Globetrotter im Dialogplattform-Interview

Autorin: Christina Bunnenberg | Datum:

Um im Strukturwandel neue Perspektiven aufzuzeigen, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Dialogplattform Einzelhandel entwickelt. Eine der insgesamt fünf Workshop-Reihen widmet sich dem Thema Digitalisierung. Mit Andreas Bartmann, Geschäftsführer bei Globetrotter und Workshop-Teilnehmer haben wir über sein Engagement für die Dialogplattform Einzelhandel, notwendige Investitionen und die Rolle des Personals für die erfolgreiche Digitalisierung von Unternehmen gesprochen.

Andreas Bartmann,
Geschäftsführer Globetrotter

Herr Bartmann, die Digitalisierung bringt vielfältige Herausforderungen in Sachen Personal mit sich. Wie geht Globetrotter damit um?

Das Einkaufs- und Informationsverhalten unserer Kunden hat sich im Zuge der Digitalisierung verändert. Daraus ergeben sich besondere Herausforderungen an unsere Mitarbeiter. Durch gezielte Schulungen und mobile Devices brechen wir das bisherige Kanaldenken auf. Notwendige Produkt- und Logistikinformationen kommen somit direkt an den POS und unterstützten dabei den Verkauf. Der Kunde entscheidet über den Kauf- und Kommunikationskanal. Das Personal steht dabei unterstützend zur Seite. Wo und wie der Umsatz gemacht wird, spielt keine Rolle.

Häufig ist auch externes Know-how gefragt. Wie können Digitalexperten erfolgreich rekrutiert und an das Unternehmen gebunden werden?

Durch die schnellen Innovationszyklen und laufend neuen Innovationen, kommt der Zusammenarbeit mit externen Unternehmen eine wachsende Bedeutung zu. Somit konzentrieren wir uns auf einen kleinen und leistungsfähigen eigenen Stab von Experten, der in Netzwerken optimales Know-how für unser Unternehmen sucht und implementiert. Aus der Erfahrung mit dem Unternehmen und Motivation und Loyalität unserer Mitarbeiter ergibt sich immer auch wieder der Wunsch von Externen für uns fest tätig zu werden.

Abgesehen vom Personal – wo stehen bei Globetrotter die größten Investitionen vor dem Hintergrund der Digitalisierung an?

Investitionen in neue Technologien und die Attraktivität der Verkaufsflächen, sind nach dem Personal für uns die größten Herausforderungen. Dabei immer noch die ausreichend wirtschaftliche Stärke auch Fehler machen zu können. Nur so bleibt man führend in seinem Segment und läuft nicht anderen hinterher.

Was wünschen Sie sich von der Dialogplattform Einzelhandel?

Durch den Austausch aller relevanten Akteure, sollte ein Verständnis von Problemen und Bedürfnissen aller Beteiligten entstehen. Dadurch sollten gemeinsame Handlungsempfehlungen erfolgen, die der Politik notwendigen Regulierungsbedarf aufzeigen. Nur so werden die neuen Technologien ein Erfolg für uns Alle. 

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